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Gut, aber nicht gut genug: Amazon schreibt schwarze Zahlen & kündigt Verluste an

31.01.2014

Unterm Strich verdiente der Online-Riese im Vorjahr 274 Mio. Dollar (202 Mio. Euro). Dafür verantwortlich war, so das Unternehmen in seiner Bilanzpressekonferenz, das Weihnachtsgeschäft. Richtig erfolgreich verlief dieses aber nur am Heimmarkt USA, im Ausland verlief es dagegen nicht so gut wie erwartet. Fürs laufende Quartal stimmte man die Anleger dann auch gleich auf mögliche Verluste ein.

Diese straften das Internetkaufhaus daraufhin auch gleich entsprechend ab, wodurch die Amazon-Aktie nachbörslich um zehn Prozent nach unten rasselte. Irgendwie verständlich: schließllich kündigte Amazon an, man werde das laufende Quartal irgendwo zwischen einem Gewinn von 200 Mio. Dollar oder einem Verlust in gleicher Höhe abschließen. Eine recht vage Aussage, zumal man keinerlei Begründung dafür mitlieferte.

 

2013 schrieb man schwarze Zahlen

 

Hatte man 2012 noch mit einem Verlust von 39 Mio. Dollar abgeschlossen, so steht 2013 ein Nettogewinn von 274 Mio. Euro in den Büchern. Besonders erfolgreich verlief übrigens das heimatliche Weihnachtsgeschäft mit einer Umsatzsteigerung (zwischen Oktober und Dezember) von 20 Prozent (auf 29,59 Mrd. Dollar). Außerhalb der USA kletterte dieser Wert dagegen nur um 15 Prozent. Konzernweit blieb der Umsatzzuwachs daher mit rund 20 Prozent auf 25,6 Mrd. Dollar um knapp 500 Mio. Dollar hinter den Erwartungen von Analysten zurück. Auf das ganze Jahr 2013 betrachtet, stieg der Nettoumsatz von Amazon insgesamt um 22 Prozent auf 74,4 Mrd. US-Dollar. Der operative Gewinn stieg um 10 Prozent auf 745 Mio. US-Dollar im Vergleich zu 676 Mio. US-Dollar 2012.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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