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Große Preisunterschiede: Arbeiterkammer warnt vor DVB-T-Nepp

13.11.2006

Zu diesem Ergebnis kam die Arbeiterkammer nach einem Preisvergleich in zwölf Wiener Geschäften. Was man freilich nicht verglich, war die im Fall von DVB-T zu erbringende (Beratungs-)Leistung des Fachhandels.

Im AK-Testbericht heißt es: "Derzeit sind sieben TÜV-geprüfte DVB-T-Geräte im Handel erhältlich. Je nach Geschäft kostet das günstigste 119 (Strong, SRT 5501 MHP), das teuerste 177 Euro (Strong, SRT 5502 MHP). Die AK-Tester fanden auch bei gleichen Geräten enorme Preisdifferenzen" - der größte Preisunterschied lag bei 40 Prozent. Nicht geprüfte Boxen kosten zwischen 40 und 120 Euro. Konsumentenschützer Harald Glatz fordert, auch diese, nicht MHP-tauglichen Boxen prüfen zu lassen. Bei den digitalen Sat-Receivern lagen die Preise zwischen 100 (Skymaster DCX 10) und 249 Euro (WISI OR 91). Auch hier gab es für dasselbe Modell Preisunterschiede von fast 50 Prozent.

Für den Test überprüfte die AK im November in zwölf Wiener Geschäften die Preise: insgesamt bei sieben geprüften DVB-T-Geräten mit MHP, 24 DVB-T-Geräten ohne MHP, 26 digitalen Sat-Receivern und 21 Scart-Kabeln.

Die größten Preisunterschiede hätte man freilich anderswo gefunden: Wie zu erwarten war, werden die Boxen mittlerweile zu Zeitschriften-Abos vermeintlich "dazugeschenkt"...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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