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"Gott sei Dank ein Media Markt in der Lugner City!" DiTech-Chef über Mitbewerber und Auslandspläne

19.12.2011

DiTech-Gründer Damian Izdebski freut sich über klassische Großflächen in der Nähe "seiner" DiTech-Filialen. Außerdem denkt er gerade über eine erste Auslandsfiliale nach. Große Erwartungen stecken im Multichannel-Konzept.

"Gott sei Dank hat in der Lugner City eine Media-Markt-Filiale eröffnet. Ich scheue die Nähe zu den großen Retailern nicht. Im Gegenteil, je näher wir bei unseren Mitbewerbern sind, desto besser arbeiten wir", sagt Damian Izdebski in einem Interview mit pressetext.at. Besonders vom Multichannel-Konzept, also von der Verknüpfung von stationär und online, erwarten sich die Computerspezialisten süße Umsatzfrüchte."Wir setzen auch auf den Onlinehandel und erreichen damit Kunden in Gebieten, wo keine Filiale vorhanden ist."  Es sei Potenzial da, auch die nächsten Jahre kontinuierlich zweistellig zu wachsen.


Größte Sorge: Stimmungsdämpfer

Mit dem Erfolg im Rücken denkt das DiTech-Team über eine Expansion ins Ausland nach. "Die Slowakei wäre aufgrund der geografischen Nähe ein interessanter Markt." In Österreich nahm DiTech heuer drei kleine Standorte in Kapfenberg, Liezen und Horn  in Betrieb. Nächstes Jahr könnten noch zwei Geschäftslokale hinzukommen. Expansionswelle wird es aber keine geben. Größte Sorgen bereitet Izdebski ein möglicher Dämpfer der Konsumstimmung durch die derzeitige allgemeine wirtschaftliche Lage.

107 Mio. Euro Umsatz

Mit 2011 ist der DiTech-Gründer jedenfalls zufrieden. Der Nettoumsatz wird heuer rund 107 Millionen Euro ausmachen. "In den ersten elf Monaten ist der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 8,2 Prozent auf 88,6 Mio. Euro gestiegen. In Anbetracht der allgemeinen schwierigen Marktsituation kann sich dieses Ergebnis durchaus sehen lassen", so Izedbski zu pressetext.at. Rund die Hälfte des Umsatzes macht DiTech mit gewerblichen Kunden, die andere Hälfte mit Privatkunden.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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