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Gira KNX RF System: von Kabel auf Funk

17.10.2016

Mit Gira KNX RF lässt sich die Gebäudetechnik in Gebäuden mit vorhandenem KNX System via Funk nachrüsten.

Der Verkabelungsaufwand verringert sich, wenn die letzten Strecken zu den KNX Geräten in den einzelnen Räumen per Funk überbrückt werden.

KNX RF von Gira steht für KNX Radio Frequency, also KNX via Funksignal. Wo es per Kabel nicht mehr weitergeht, kann man auf Funk umsatteln und weitermachen. Herzstück des Systems ist der KNX RF/TP Medienkoppler: Er bildet sozusagen die Brücke zwischen der verdrahteten KNX TP Installation und ihrer drahtlosen Erweiterung mit KNX RF.

Soll eine vorhandene KNX-Installation ausgebaut oder erweitert werden, ist das möglich – mit dem Vorteil, dass man dazu Wände nicht mehr aufstemmen und Leitungen verlegen muss.

Aber auch für Neubauten eignet sich das Gira KNX RF System – und zwar immer dann, wenn bauliche Gegebenheiten eine leitungsgebundene Installation einschränken. Wenn also an bestimmten Stellen keine Leitungen verlegt oder Schalter angebracht werden können oder sollen, sei es auf Sichtbeton, offenem Mauerwerk, Holz, Glas oder auf Möbeloberflächen.

Bei Neubauten ist eine exakte Planung die Voraussetzung für ein kabelgebundenes System, die möglichst früh im Gesamtplanungsprozess erfolgen sollte. Spätere Änderungen oder Erweiterungen in einzelnen Räumen sind aufwendig und dann natürlich auch teuer. Mit dem Gira KNX RF System hingegen ist man länger flexibel.

Die batteriebetriebenen KNX RF Tastsensoren können als Funk-Wandsender unabhängig von Netz- und Busleitung überall dort platziert werden, wo Bedienelemente gewünscht sind.

Die KNX RF Handsender machen die Steuerung auch mobil: Die entsprechende KNX Funktion lässt sich von jedem Punkt im Haus per Fernbedienung auslösen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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