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Für die Experten war es ein informativer Abend.

Gira: Ein Abend unter Experten

04.10.2016

Bei der Gira Expertenrunde in der Automotive Akademie dreht sich alles um die die Installation der Gira 1. Und ein bisschen auch um das Können der Multiuser Musikanlage Revox Voxnet.

Ein gutes Dutzend von Technikern war zum Expertenabend gekommen, um sich die richtige Installation des multifunktionalen Raumbediengerätes Gira G1 erklären zu lassen. Nicht für alle Teilnehmer am Seminar war die Technik Neuland: Mehr als die Hälfte der Teilnehmer hatte bereits Erfahrung mit dem G1 gesammelt.

Zunächst referierte Gerhard Ruzicka, Vertriebsingenieur Ost bei Gira, über die Installation des Gira G1. In der  Produktdatenbank finden sich dazu drei verschiedene Möglichkeiten.  Zum einen ist ein Anschluss über eine LAN-Verbindung möglich, zum anderen kann die Verbindung über W-LAN mit einer 24V oder 230V Versorgung erfolgen.
Vor Inbetriebnahme des Gerätes sollte die Firmware auf den Letztstand überprüft werden.  Dies erfolgt über den Wartungsassistent, über den das Gerät auch auf die Werkeinstellungen zurückgesetzt werden kann. Auch die richtige Topologie der Geräte in der ETS wurde erläutert. In der ETS5 gibt es die Möglichkeit das G1 sowohl in der Hauptlinie als auch in der Bereichslinie einzugliedern.
Eine für die meisten Teilnehmer neue Technik ist KNX RF, eine Funk-Ergänzung des KNX-Systems, mit der auch noch nach der Montage des Bussystems Erweiterungen realisiert werden können. Der Standard funktioniert herstellerübergreifend und die Inbetriebnahme erfolgt direkt über ETS5. Von Gira werden hierfür etwa Tastsensoren, Handsender oder auch Medienkoppler angeboten.

Im zweiten Teil des Abend ging es dann um das neue Revox Voxnet Multiuser Musiksystem, das Martin Karall von Karall & Matausch präsentierte. Die Anlage, die mit IP-Technik arbeitet, kann über ein Gateway in bestehende KNX-Systeme integriert und selbst via Bluetooth und Handy-App angesteuert werden. Revox Voxnet unterscheidet sich von herkömmlichen Musiksystemen durch ein neuartiges Bedienkonzept. Im Fokus stehen keine Räume, sondern Nutzer. Jeder User kann sich seine eigenen Favoriten und Playlists anlegen und sogar die Bedienteile lassen sich personalisiert bestellen.  Ein Partymodus mit eigenem Boxen-Server soll dafür Sorge tragen, dass auch die gleichzeitige Wiedergabe in mehreren Räumen stets synchron bleibt.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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