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Berühmt wurde Gibson mit seinen E-Gitarren - wie etwa mit der berühmten Les Paul.

Gibson meldet Insolvenz an: Zukunft der Philips-Audioprodukte ungewiss

01.05.2018

Der US-Gitarrenhersteller Gibson Brands (Gibson) hat Insolvenz angemeldet und will jetzt sein Geschäft „restrukturieren“. Unklar ist dabei, was dieser Schritt für die Audio- und Multimediaprodukte von Philips, die Gibson ja vor rund vier Jahren gekauft hat, bedeutet.

Slash, Keith Richards und Carlos Santana sind nur drei Berühmtheiten, die in ihrer Karriere auf den ikonischen E-Gitarren der Marke Gibson zupften. Geholfen hat’s dem 116 Jahre alten Traditionsunternehmen allerdings nichts: Heute musste der legendäre Gitarrenhersteller mit Hauptsitz Nashville Insolvenz anmelden. Demnach sitzt Gibson auf rund 500 Mio. Dollar Schulden, bekommt aber von den Gläubigern 135 Mio. zur Fortführung.

In die finanzielle Schieflage war man im Zuge der Ausbreitung in andere Branchen geraten. Vor vier Jahren hatte Gibson die auf Kopfhörer und Lautsprecher spezialisierte Tochterfirma (Woox Innovations) des niederländischen Philips-Konzerns für 135 Millionen Dollar übernommen.

Die Vereinbarung mit den Gläubigern sieht vor, dass man sich wieder auf die Herstellung von Weltklasse-Musikinstrumenten und professionellen Audioprodukten konzentriert und sein Portfolio bekannter Kultmarken wie Gibson und Epiphone weiterentwickelt – kurz: man will sich rund um die Kerngeschäfte neu organisieren.

Wie es mit der Marke Philips weitergeht, darüber gibt man sich kryptisch. Nur so viel ist zu lesen: „Der Geschäftsbereich Gibson Innovations (GI), der sich größtenteils außerhalb der USA befindet und vom Musikinstrumentengeschäft unabhängig ist, wird zurückgefahren. Es wird davon ausgegangen, dass die Reduktion des GI-Geschäfts keine Auswirkung die Neuorganisation rund um das Kerngeschäft mit Musikinstrumenten/professionellen Audioprodukten hat.“

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