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Laut einer aktuellen gfu-Studie ist die Anschaffungsabsicht der Konsumenten hoch.

gfu-Studie: So nutzen wir Technik

18.07.2017

Laut gfu Consumer & Home Electronics ist Technik-Nutzung auf hohem Niveau, aber altersabhängig.

Die aktuelle gfu-Studie zeigt, dass Technik im Haushalt intensiv genutzt wird, allerdings unterschiedlich stark in den Altersgruppen. Der PC steht hier mit 90 Prozent erstmals an der Spitze, dicht gefolgt vom Fernseher mit 89 %. Auf Rang drei platziert ist das Smartphone mit 83 %. Mit 91 % liegt die Nutzung hier in der Altersgruppe der 16 bis 39 Jährigen deutlich über dem Gesamtwert. Internet-Router werden von 77 % und Tablet-PCs von 50 % der Befragten genutzt.

Noch stärker altersabhängig sind die Angaben bei Spiele-Konsolen, Audio-Streaming und der Smart Home-Ausstattung. So liegt der Wert für die Nutzung von Spiele-Konsolen im Schnitt bei 28 %. Für die 16 bis 39 Jährigen dagegen liegt er bei 47 %.

Ein ähnliches Bild zeigt sich für Audio-Streaming: Im Durchschnitt liegt die Nutzung bei zwölf %, während aber 22 %t der 16 bis 39 Jährigen streamen. Über alle Altersgruppen hinweg besitzen acht Prozent der in der gfu Studie Befragten eine Smart Home-Ausstattung. Die jüngere und die ältere Generation gehen auch mit ihren Smartphones ganz unterschiedlich um. Soziale Medien nutzen 66 % der 16 bis 39 Jährigen, die über 60 Jährigen nur zu 39 %.

Nachrichten und Artikel lesen 43 % aller Befragten mit dem Smartphone, bei den 16 bis 39 Jährigen sind es jedoch 52 % und nur 38 % in der Altersgruppe 60+.

Waren und Dienstleistungen bezahlen 36 % der Befragten mit dem Smartphone, die 16 bis 39 Jährigen erledigen dies zu 49 und die Gruppe 60+ zu 21 %.

Kaum Altersunterschiede gibt es bei der Anschaffungsabsicht für das Jahr 2017. Die Liste der Top 5 wird vom Smartphone (19 %) angeführt, Elektrokleingeräte zur Körperpflege folgen auf Platz zwei mit 17 %. 15 % der Studienteilnehmer gaben an, sich ein Elektrokleingerät für die Küche kaufen zu wollen. Sonstige Elektrokleingeräte für den Haushalt stehen ebenso wie TV-Geräte bei 13 Prozent der Befragten auf der Einkaufsliste für 2017.

Eine große Lücke zeigt sich beim Vergleich der Ausgabebereitschaft für Fernseh-Geräte mit den tatsächlich beim Kauf ausgegebenen Summen. So liegt der Durchschnittspreis aller verkauften TV-Geräte aktuell bei rund 600 Euro.

Die im Rahmen der gfu Studie befragten Bürger sind aber bereit, zwischen 800 und 900 Euro für das nächste Fernsehgerät auszugeben. 43 % (im Vorjahr 30 %) sind sogar bereit, mehr als 1.000 Euro auszugeben und elf Prozent wollen über 1.400 Euro investieren.

Erstmals gaben die Studienteilnehmer als häufigsten Kaufgrund mit 47 % die hohe UHD-Bildauflösung an (Vorjahr 36 %). Der größere Bildschirm als Kaufmotiv wurde mit 41 % (Vorjahr 47 %) auf Platz zwei verdrängt. Der drittwichtigste Grund für die Neuanschaffung bleibt, wie bei der Befragung 2016, Smart TV mit 31 % (Vorjahr 29 %).

Smarte TVs sind in den Haushalten angekommen. Schon 42 % der Befragten besitzen ein solches Gerät. Davon sind 88 %t an das Internet angeschlossen.

Insgesamt bleibt die TV-Nutzung entgegen vieler anderer Erwartungen aber weiterhin attraktiv. 59 % der 16 bis 39 Jährigen gaben an, nun mehr Zeit vor dem TV zu verbringen als ohne Smart TV, da sie mit den vernetzten Geräten häufiger passende Sendungen finden. Ebenfalls 59 % dieser Altersgruppe sind generell bereit, für Programminhalte zu bezahlen, die 60+-Gruppe nur zu 16 %.

So überrascht es nicht, dass die Mediatheken mit 60 % auf Platz eins bei der Nutzung der smarten Funktionen liegen, gefolgt von Video on Demand mit 56 % und Videoclips mit 54 %. Video on Demand schauen nur 35 % der über 60 Jährigen, dagegen 74 % der 16 bis 39 Jährigen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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