Direkt zum Inhalt

GfK-Zahlen zeigen: Kleingeräte sind die Top-Seller, die Nachfrage nach Telekommunikation und IT ist noch immer schwach

16.11.2009

GfK sieht Nachfrage nach technischen Gebrauchsgütern im dritten Quartal 2009 auf hohem Niveau. Nach massiven Preisabschlägen war die Umsatzentwicklung 2009 gebeutelt worden, zeigte im abgelaufenen dritten Quartal aber zumindest einen positiven Trend, wenn auch keine positiven Zahlen.

Die Umsatzentwicklung 2009 blieb bislang unter den Vorjahreswerten zurück. Im ersten Quartal lag sie um vier, im zweiten Quartal um drei Prozent und im dritten Quartal um zwei Prozent hinter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, so der GfK Retail and Technology Report TEMAX. Verantwortlich für das Minus waren die rückläufigen Bereiche Telekommunikation und Informationstechnologie. Die Märkte der UE, Elektrogroßgeräte, Foto und Bürogeräte und Verbauchsmaterialien konnten sich mit einer schwarzen Null konsolidieren.

Die kleinen Haushaltshelfer zeigen Stärke

Anlass zur Freude bereiteten einmal mehr die Elektrokleingeräte. Sie lagen mit einem Umsatzplus von sechs Prozent in der Gunst der Konsumenten ganz vorne. Allerdings konnte die Zuwachsrate des ersten Halbjahres 2009 von acht Prozent damit nicht mehr erreicht werden. Umsatzbringer wie Staubsauger und Kaffeemaschinen lagen unverändert im Trend. Küchengeräte erfreuten sich an deutlich zweistelligen Steigerungsraten. Mit Mundhygiene- und Hairstyling-Geräten, Trockenhauben, Bartschneidern, Wasserkochern, Standmixern und Zerkleinerern zeigten sich mehr Produktgruppen rückläufig als zuletzt.

Effiziente Weiße sind gefragt

Die Weißware konnte den Umsatz um ein Prozent steigern. Hier war vor allem der Nichtfachhandel die treibende Kraft. Die Küchenmöbler konnten mengenmäßig zwar zulegen, nicht aber wertmäßig. Das größte Wachstum bei den Großgeräten brachten energieeffiziente Geräte. Dank der Wärmepumpentrockner liegt bei den Trocknern der Durchschnittspreis im Jahr 2009 bereits um 14 Prozent über den Preisen des Vorjahres. Stark fallende Preise sorgten bei den Dunstabzugshauben zu einem Umsatzrückgang von zehn Prozent. Und das, obwohl die Absatzmenge stieg.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Laut der aktuellen GfK Kaufkraftstudie gehören mehr als die Hälfte der zehn kaufkraftstärksten Bezirke Österreichs zu Wien.
Aktuelles
16.06.2017

Die neue GfK Kaufkraftstudie untersucht die Kaufkraft in Österreich im Jahr 2017: Innerhalb des Landes gibt es dabei starke räumliche Kontraste.

Nikon gehört nunmehr zu den Superbrands Austria 2017 – und das im Jubiläumsjahr: Nikon feiert heuer sein 100-jähriges Bestehen.
Branche
06.06.2017

Österreichs Verbraucher und das Brand Council haben gewählt: Nikon darf ab sofort das begehrte Superbrands Austria 2017 Siegel tragen. Eindrucksvoll: Diese Auszeichnung wird im Jahr des 100- ...

Die Studie GfK Konsumklima hat die die Konjunktur in Europa fest im Blick.
Branche
09.02.2017

GfK Konsumklima sieht in Sachen wirtschaftlichem Aufschwung einen Silberstreifen am Horizont. Die Konsumausgaben sollen aber leicht zurückgehen.

Damit was unterm Baum liegt, werden die Packerls schon mal auf Pump gekauft.
Branche
19.12.2016

Die Österreicher zeigen sich zu Weihnachten spendabel – und rutschen damit auch mal ins Minus am Konto. In Ostösterreich wird mehr ausgegeben als im Westen.

Laut GfK Weihnachtsstudie 2016 dominieren bei den Weihnachts-Farben Rot (41%), vor golden (36%) und silbern (35 %).
Branche
12.12.2016

Gutscheine, Spielwaren und Bargeld sind laut GfK Weihnachtsstudie 2016 die beliebtesten Geschenke unter dem Christbaum. Die durchschnittlichen Ausgaben liegen bei 395 Euro.

Werbung