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GfK-Wohnstudie: Neue Küchen braucht der Österreicher

21.02.2012

Geht’s nach der aktuellen Wohnstudie der GfK, dürfte der heimischen Küchen- und Hausgeräte-Branche ums Geschäft nicht bang sein. Zehn Prozent der Befragten planen in nächster Zeit, in die Umgestaltung und Neu-Möblierung zu investieren. Gut die Hälfte davon will Geld in eine neue oder sanierte Küche stecken.

4.600 Österreicher wurden im Rahmen der aktuellen GfK-Studie nach ihrer Wohnsituation befragt. Knapp zehn Prozent wollen ihre Immobilie demnächst aufmöbeln, so das Ergebnis. Ganz oben auf der Prioritäten-Liste rangieren Bad- und Sanitär-Anlagen, Wohnzimmer sowie Küche. Dem Trend der Zeit entsprechend interessieren sich dabei 38 Prozent für offene und innovative Raum-Konzepte. GfK-Key Account Manager Paul Unterhuber: „Starre Raum-Aufteilungen mit fixen Wänden werden von offenen, frei variierbaren Räumen mit mobilen Trenn-Wänden und fließenden Übergängen zwischen den Zimmern abgelöst.“

 

Knapp ein Viertel der Befragten orientiert sich bei der Wohnungs-Einrichtung immer an den neuesten Trends. Männer sind nicht nur trendbewusster als Frauen, sie greifen auch bereitwillig tiefer in die Tasche: Während für 40 Prozent der Frauen, die Änderungen an zumindest einem Zimmer planen, die Obergrenze schon bei 3.000 Euro liegt, wollen 19 Prozent der Männer sogar mehr als 10.000 Euro ausgeben. Geografisch ist der Wunsch nach Neugestaltung in Niederösterreich und im Burgenland am ausgeprägtesten.

 

Weitere Ergebnisse aus der Wohnstudie fanden sich bereits Anfang Februar auf Elektrojournal Online.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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