Direkt zum Inhalt

GfK: Technische Konsumgüter trotzen der Krise - nicht aber dem Preisverfall

18.05.2009

Demnach war die Nachfrage im ersten Quartal 09 weiterhin ungebrochen, jedoch mit ersten Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Aufgrund gegenläufiger Trends ("Cocooning") wurden aber bei TV-Geräten, Hifi-Anlagen oder Haushaltsgeräten gute Verkaufsmengen registriert. Dass die Umsatzentwicklung dennoch negativ ist, liegt an der teilweise stark rückläufigen Preisentwicklung.

Unterhaltungselektronik: Home-Hifi folgt dem Zugpferd Flat-TV

Flat-TVs blieben weiterhin das gebot der Stunde: Mit 177.000 verkauften Einheiten wurde das Vorjahresquartal um ansehnliche 26 Prozent übertroffen. Erkauft wurde diese Performance aber durch aggressive Preisreduktionen. Waren Anfang 2008 lediglich elf Prozent aller 32-Zoll-Geräte für unter 500 Euro zu haben, so stieg dieser Anteil zwischen Jänner und März 2009 auf fast die Hälfte. Insgesamt steht also dem erfreulichen Absatzplus bei Fernsehern ein eher beschauliches Umsatzplus von 2,5 Prozent gegenüber.

Der Trend zu größeren Diagonalen und Full-HD setzte sich indes weiter fort. Erkennbar ist die Bereitschaft der Konsumenten, nach Neukäufen von Fernsehern auch die Soundqualität zu steigern. Verkäufe von Heimkino-Anlagen schossen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 34 Prozent in die Höhe, allerdings begleitet von einem 10-prozentigen Preisrückgang. Und auch Audio-Receiver und Verstärker verzeichneten ein Absatzplus von sechs bzw. 19 Prozent. Besonders unter Druck stehen portable Mediaplayer, die der zunehmenden Konkurrenz durch Smartphones ausgesetzt sind.

Im März hinterließ zudem die erneute Umstellung der Verschlüsselung durch den ORF deutliche Spuren im Markt. Lagen die Verkaufszahlen für Set Top Boxen zum Jahresanfang drastisch hinter 2008 zurück, so betrug das Minus im März lediglich fünf Prozent: Der Receiver-Absatz war im Vergleich zum Februar um stolze 73 Prozent angewachsen. >>>

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Die Studie GfK Konsumklima hat die die Konjunktur in Europa fest im Blick.
Branche
09.02.2017

GfK Konsumklima sieht in Sachen wirtschaftlichem Aufschwung einen Silberstreifen am Horizont. Die Konsumausgaben sollen aber leicht zurückgehen.

Damit was unterm Baum liegt, werden die Packerls schon mal auf Pump gekauft.
Branche
19.12.2016

Die Österreicher zeigen sich zu Weihnachten spendabel – und rutschen damit auch mal ins Minus am Konto. In Ostösterreich wird mehr ausgegeben als im Westen.

Laut GfK Weihnachtsstudie 2016 dominieren bei den Weihnachts-Farben Rot (41%), vor golden (36%) und silbern (35 %).
Branche
12.12.2016

Gutscheine, Spielwaren und Bargeld sind laut GfK Weihnachtsstudie 2016 die beliebtesten Geschenke unter dem Christbaum. Die durchschnittlichen Ausgaben liegen bei 395 Euro.

Laut GfK Temax ist der heimische Markt für technische Konsumgüter (TCG) im dritten Quartal 2016 um 7,3 % im Vergleich zum Q3 2015 gewachsen.
Branche
28.11.2016

Der österreichische Markt für technische Konsumgüter (TCG) ist im dritten Quartal 2016 um 7,3 % im Vergleich zum Q3 2015 gewachsen. Sechs der sieben Sektoren steigerten den Umsatz, lediglich Foto ...

Die Einkommenserwartung der Österreicher im September 2016 ist – noch – eher „bewölkt“.
Branche
17.10.2016

Eine aktuelle GfK-Studie zum Konsumklima für das dritte Quartal 2016 sieht in Österreich eine zurückhaltende Konjunktur-Stimmung bei gleichzeitigem Optimismus bei Einkommenserwartung und ...

Werbung