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GfK schaut Christkindl'n unter den Weihnachtsbaum: Mehr Elektroartikel werden gesichtet

27.11.2013
GFK

Der Trend bei Geschenken für das heurige Weihnachtsfest geht, neben Gutscheinen, Spielwaren und Büchern, auch zu den Elektroartikeln. Am meisten legen allerdings persönliche und selbstgemachte Geschenke zu, besagt eine GfK-Umfage. Das Kaufvorhaben im stationären Handel ist in diesem Jahr um vier Prozentpunkte gestiegen. Online bleibt gleich, dafür wird mehr Volumen geordert.

Die Ausgaben zu Weihnachten liegen im Schnitt bei 381 Euro und damit leicht unter dem Vorjahresniveau (410 Euro). Dies sei vor allem der Tatsache geschuldet, dass in diesem Jahr der Trend zu selbstgebastelten Geschenke steigt, wie GfK Experte Johannes Eckner angibt. Männer geben dabei durchschnittlich mehr aus als Frauen.

Interessant dabei sei, dass sich die Ausgaben der Weihnachtsenthusiasten kaum von jenen der Weihnachtsmuffeln, also jenen, die sich nicht auf das Fest freuen, unterschieden. Das liege daran, dass der Kommerz bei dem alljährlich wiederkehrenden Fest immer mehr in den Vordergrund rücke, wie Eckner angibt.

Aufwärtstrend für Elektrowaren

Als Top-Geschenge rangieren Gutscheine jeglicher Art wie auch im Vorjahr vorne auf der Beliebtheitsskala; wenngleich hier ein prozentueller Rückgang verzeichnet wird. Spielwaren und Bücher sowie Parfumartikel folgen. Bei den Elektro- und Elektronikartikeln zeigt sich ein Aufwärtstrend: 24 Prozent der Befragten möchten in diesem Jahr ein Geschenk aus dieser Sparte verschenken, im Vorjahr waren es 19 Prozent.

Stationär noch beliebter als vergangenes Jahr

89 Prozent der Befragten geben an; ihre Geschenke persönlich im Geschäft kaufen zu wollen; das sind um vier Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Online-Anteil beträgt 59 Prozent und ist damit gleichbleibend wie im letzten Jahr; wobei jedoch das Volumen gestiegen ist. "Das bedeutet, gleich viele Personen kaufen mehr im Internet ein", so Eckner. "Wenig überraschend ist diese Art des Geschenkeeinkaufs besonders bei Jüngeren beliebt, aber mittlerweile gibt auch jeder Dritte aus der Generation 60+ an, Geschenke online zu kaufen“, erläutert Eckner.

Trend: Geschenke werden immer früher gekauft

Ein Trend der sich auch heuer wieder fortsetzt ist es, die Geschenke teils weit vor dem Beginn der Weihnachtszeit zu kaufen. Ein knappes Viertel der ÖsterreicherInnen hat die ersten Geschenke schon im Oktober gekauft, zwei Prozent sogar im August oder noch früher.  Die Spätentschlossenen hingegen (rund jeder Fünfte) kaufen die Weihnachtsgeschenke meist auf „dem letzten Drücker“ und stürmen die Läden kurz vor Weihnachten.

Besinnlicher geht es hingegen auf den vielen Christkindlmärkten zu, wo es besonders Jüngere bis 30 Jahre hinzieht. Neben Köstlichkeiten die auf den diversen Christkindlmärkten angeboten werden, kaufen auch 22 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen ihre Geschenke gerne auf einem dieser Märkte.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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