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GfK Partner-Event: Die digitale Reise hat begonnen

29.11.2018

Marktforscher GfK treibt seinen Transformationsprozess kräftig voran – bislang allerdings eher heimlich, still und leise. Vorige Woche hat man österreichischen Partnern und Kunden aber erstmals einen Einblick in die neue strategische Ausrichtung gewährt. Und diese lässt sich recht plakativ auf ein Schlagwort reduzieren: Künstliche Intelligenz.

Dass in der ersonnenen GfK-Zukunft freilich viel mehr steckt, als irgendein Computer der Daten intelligent verarbeitet und interpretiert, versteht sich von selbst. Immerhin ändern sich Kundenanforderungen und Märkte rapide, hier nicht den Anschluss zu verlieren ist keine einfache Aufgabe. Nicht zuletzt deshalb wird der Marktforscher seine Kompetenzen künftig ausschließlich auf sein etabliertes Kerngeschäft konzentrieren und dieses mit technologischer Unterstützung nach vorne treiben.

Vom traditionellen Marktforscher …

Was das bedeutet, konnte man in den vergangenen Monaten miterleben. So wurden beispielsweise vier von fünf Geschäftseinheiten des Custom Research-Bereiches an den französischen Mitbewerber Ipsos verkauft. Dabei handelt es sich um die Sparten „Experience Innovation“, „Customer Experience“, „Health“ und „Public Affairs“. Diesen Abteilungen gemein ist, dass sie alle im Bereich der klassischen Marktforschung tätig sind: sie führen kundenspezifische Einzelstudien durch und passen damit nicht mehr zur künftigen Unternehmensstrategie.

GfK-CEO Peter Feld bringt‘s auf den Punkt: „Die Veräußerung der nicht-strategischen Unternehmsteile des Custom-Research-Bereichs ist der nächste wichtige Schritt in der Entwicklung von GfK zu einem echten technologiebasierten Datenanalytik-Unternehmen mit einem klaren kundenzentrierten Fokus auf unseren Kernkompetenzen und unseren wichtigsten Branchen und Märkten.“

… zum technologiebasierten Datenanalysten

Einfacher erklärt: Kundenspezifische Fragestellungen sollen durch automatisierte Prozesse effizienter beantwortet werden, wobei die Fragen im Grunde dieselben bleiben: Was wird gekauft, wer kauft, warum wird gekauft und wie reagiere ich als Hersteller oder Händler, um am Markt relevant zu bleiben? Dazu bietet GfK künftig die unterschiedlichsten, vernetzten Lösungen – von POS-Tracking-Daten über Data-Analytics-Lösungen zu Consumer Journey und Markentracking bis hin zu Price- und Promotion-Tracking und Mediennutzungszahlen.

„Wir werden auch weiterhin unser Consumer Panel haben, in dem wir kontinuierlich Käufe, Meinungen und Internetnutzung messen. Zukünftig wollen wir unseren Kunden aber alle notwendigen Informationen automatisiert über Plattformen zur Verfügung stellen. Mit der Consumer Insights Engine haben wir ein erstes Modul vorgestellt, das die Verkaufsdaten aus dem Handel mit Marktforschungsdaten, Informationen zum Onlineverhalten der Konsumenten und durch künstliche Intelligenz analysierte Produktbewertungen von Verbrauchern kombiniert. Diese Informationen liefern unseren Kunden die Basis, um schnell fundierte Geschäftsentscheidungen treffen zu können“, erklärt Michael Müller, Regional General Manager Central Europe GfK.

Ziel ist es, echte „Prescriptive Analytics“ anzubieten, um nicht nur Marktentwicklungen darzustellen sondern auch Vorhersagen über zukünftige Entwicklungen treffen zu können. Darauf sollen schlussendlich auch die ganz konkreten Handlungsempfehlungen für Kunden basieren.

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