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Das Stimmungsbarometer bei Elektrikern und für Gewerbe & Handwerk verbessert sich – auch im Vergleich zum Vorquartal.

Gewerbe und Handwerk 2. Quartal 2017: Stimmungsbarometer verbessert sich

05.07.2017

Die KMU Forschung Austria gibt seine Konjunkturbeobachtung im Gewerbe und Handwerk – konkret für die Branche der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker – im 2. Quartal 2017 heraus.

Laut KMU Forschung Austria sind im Branchendurchschnitt Gewerbe und Handwerk (Branche Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker) die Auftragseingänge im 1. Quartal 2017 gegenüber dem 1. Quartal 2016 wertmäßig um 2,2 Prozent gestiegen.

36 % der Betriebe meldeten Steigerungen um durchschnittlich 12,8 %, bei 44 % der Betriebe lagen die Auftragseingänge auf Vorjahresniveau und 20 % der Betriebe verzeichneten Rückgänge um durchschnittlich 15,6 %.

Zur Beurteilung der Geschäftslage: 30 % der Betriebe beurteilen die Geschäftslage mit „gut“, 56 % mit „saisonüblich“ und 14 % der befragten Betriebe mit „schlecht“.

Per Saldo hat sich damit das Stimmungsbarometer im Vergleich zum Vorquartal verbessert.

Im Branchendurchschnitt sichert der Auftragsbestand eine Vollauslastung für 11,8 Wochen – im Vergleich zum 2. Quartal des Vorjahres ist der durchschnittliche Auftragsbestand um 9,0 % gestiegen.

Die KMU Forschung Austria wagt auch eine Prognose für das 3. Quartal 2017: 26 % der Betriebe erwarten, dass die Auftragseingänge gegenüber dem 3. Quartal des Vorjahres steigen werden, 60 % erwarten keine Veränderung, und 14 % rechnen mit Rückgängen.

Insgesamt hat der Optimismus im Vergleich zum Vorquartal – zumindest in diesem Bereich – also abgenommen.

Und schließlich die Prognose Personalplanung: 30 % der Betriebe planen, den Beschäftigtenstand im Zeitraum Juli bis September 2017 zu erhöhen, 66 % der Betriebe rechnen damit, den Personalstand konstant halten zu können und 4 % der Betriebe beabsichtigen, die Zahl der Mitarbeiter zu verringern.

Im Durchschnitt ergibt sich daraus eine geplante Erhöhung des Beschäftigtenstandes um 4,2 %. Der Personalbedarf liegt damit über dem Niveau des Vergleichsquartals des Vorjahres.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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