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Gerade mal ein Viertelprozent: Zahlungsausfallsrisiko in Europa auf Rekordtief

13.11.2009

Das Zahlungsausfallrisiko im europäischen E-Commerce ist auf ein Sieben-Jahres-Tief gesunken. Die Chargeback-Quote, also der Anteil zurückgebuchter Kreditkarten-Transaktionen nach Widerspruch des Karteninhabers, beträgt nun lediglich 0,26 Prozent. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 0,34 Prozent.

Damit ist ein Rekordtief erreicht, seitdem der jährliche E-Commerce-Report erstmals 2002 erschienen ist. Dieses Ergebnis fördert die aktuelle Ausgabe der Studie der Deutsche-Bank-Tochter jetzt zutage.

Besonders brav zahlen die Deutschen. Ihr Wert fiel von 0,19 Prozent auf 0,12 Prozent. In britischen Shops ist das Karten-Zahlungsausfallrisiko sogar auf die Hälfte gesunken, ein Zeichen dafür, dass dortige Händler offenbar verstärkt auf Betrugsabwehrmechanismen setzen. Für Maestro ist 3-D Secure bereits obligatorisch, sodass es auf der Insel augenscheinlich zu einer Ausdehnung auf die Kreditkarte gekommen ist.

Der Einsatz der Sicherheits-Technologie 3-D Secure senke das Betrugsrisiko für Händler deutlich, so die Studie. Das zeige sich etwa bei der isolierten Betrachtung der Chargeback-Quote der modernen Online-Zahlart Maestro, bei der ihr Einsatz ohnehin obligatorisch ist. Dort beträgt sie gerade einmal 0,10 Prozent, beim Einsatz von 3-D Secure 0,07 Prozent.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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