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Gemeinsam statt einsam: Medimax & Notebooksbilliger.de fusionieren

01.10.2018

Onlinehändler Notebooksbilliger.de und Medimax gründen ein gemeinsames Unternehmen. Namen hat das Baby noch keinen, den sollen jetzt die Kunden finden.

Notebooksbilliger.de und die zur ElectronicPartner-Gruppe gehörende Fachmarktkette werden künftig unter einem gemeinsamen Holding-Dach agieren. Die neu zu gründende Holding, an dem die Familie Haubrich ebenfalls beteiligt ist, werde die operative Funktion beider Unternehmen teilweise zusammenfassen und so die Stärken beider Firmen im Online- beziehungsweise stationären Geschäft bündeln, heißt es.

Durch den Zusammenschluss entstehe ein Unternehmen mit einem Umsatz von rund zwei Milliarden Euro. Oliver Ahrens, Vorstandsvorsitzender von Notebooksbilliger.de, dazu: „Uns treibt die Vision an, das Beste aus zwei Welten zu erschaffen.“ Medimax-Vorstand Frank Kretzschmar ergänzt: „Die Kombination der Online-Vielfalt von Notebooksbilliger.de mit der fachmännischen und lokalen Kompetenz der Medimax-Märkte wird unsere Kunden begeistern.“

Fünf Ladengeschäfte hat Notebooksbilliger.de mittlerweile, diese sollen eng mit den mehr als 120 Medimax-Standorten verzahnt werden. Gleichzeitig erfahre Notebooksbilliger.de eine Sortimentserweiterung in Richtung UE, Mobilfunk und weiße Ware. „Medimax bietet durch diesen Schritt in den Bereichen Multimedia und IT eine Sortimentskompetenz für den Kunden wie vermutlich sonst kein anderer deutscher Retailer“, ist Arnd von Wedemeyer, Mehrheitsaktionär der Notebooksbilliger.de AG, überzeugt. Medimax-Vorstand Michael Haubrich: „Wir können unsere Kunden nun noch professioneller über die digitalen Kanäle adressieren und Notebooksbilliger.de in Sortimentsbereichen unterstützen, in denen sich der Onliner bisher eher schwergetan hat.“

Über finanzielle Details hüllt man sich derweilen in Schweigen und auch die Zustimmung der Kartellbehörden steht noch aus. So viel aber schon mal vorab: In den kommenden Wochen rufen Notebooksbilliger.de und Medimax ihre Kunden dazu auf, der Holding einen neuen Namen zu geben. In der ersten Runde werden Vorschläge gesammelt, danach stimmen die Kunden darüber ab.

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