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Gefährliche Emissionen? Stromleitungen, Handy & Co (wieder) im Kreuzfaden der Kritik

31.08.2007

Der Bericht äußert schwere Bedenken zur Sicherheit von existierenden öffentlichen Grenzwerten, die regulieren, wie viel EMF von Stromleitungen, Handys und vielen anderen Quellen der EMF-Belastung im täglichen Leben zulässig ist.

Der Bericht, so heißt es, trage die wissenschaftlichen Beweise zusammen, die Bedenken über den Einfluss auf die Gesundheit von Menschen erheben - einschließlich Kinderleukämie (von Stromleitungen und anderen elektrischen Emissionen), Gehirntumoren und Akustikusneurinomen (von Handys und schnurlosen Telefonen) sowie Alzheimerkrankheit.
Demnach sollen Beweise vorliegen, wonach EMF ein Risikofaktor für Krebs sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen seien. EMF von Quellen wie Starkstrom-Leitungen, elektrischen Gebäudeverdrahtungen sowie Erdungsvorrichtungen von Gebäuden und Geräten werden mit erhöhten Risiken von Kinderleukämie in Zusammenhang gebracht, die dann beim erwachsenen Menschen "die Weichen für Krebs" stellen können.

Damit nicht genug: Wireless-Technologien, die Hochfrequenz-Strahlung (HF) zum Versenden von E-Mail-Nachrichten und Sprachkommunikation verwenden, seien Tausende Male stärker als die Pegel, die Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme sowie andere gesundheitsschädigende Symptome verursachen.

Fazit der Autoren: "Basierend auf der Gesamtlast der Beweise sind neue Grenzwerte für die öffentliche Sicherheit und Beschränkungen der weiteren Entwicklung von risikoreichen Technologien angebracht."

Der Bericht der "BioInitiative" wird morgen, Freitag, veröffentlicht.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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