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femOVE-Netzwerktreffen (v.l.): Christine Materazzi-Wagner (Energie-Control Austria), Gudrun Senk (Wien Energie GmbH), Karin Mottl (Energiepark Bruck/Leitha) im Gespräch mit Martina Handler (ÖGUT)

femOVE lud zum Netzwerktreffen: Unternehmenserfolg durch Diversität

20.11.2017

Eurostat zeigt: Österreich liegt mit 23 Prozent Anteil an weiblichen Führungskräften an viertletzter Stelle unter den 28 EU-Ländern.

Unter dem Motto „Frauen-Leadership“ fand am 16. November 2017 ein Netzwerktreffen statt, zu dem femOVE gemeinsam mit der ÖGUT geladen hatte. Die ÖGUT Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik stellte dabei das Projekt Gender Career Management vor, das Betriebe fördert und kostenlos berät, um den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, und vom Sozialministerium sowie dem Europäischen Sozialfonds der EU unterstützt wird.

In zwei Keynotes, rege geführten Diskussionen und den bestärkenden Best Practice-Beispielen wurde klar, dass Diversität in der Führung den Unternehmenserfolg deutlich steigern kann und gelebte Chancengleichheit der Motor für erfolgreiche betriebliche Weiterentwicklung ist.

Spannend gestalteten sich auch die Interviews mit drei erfolgreichen Vertreterinnen der Elektrotechnikbranche in Führungspositionen, allesamt prominente femOVE-Mitglieder: Christine Materazzi-Wagner, Leiterin der Abteilung Strom der Energie-Control Austria, Gudrun Senk, Prokuristin und Leiterin Regenerative Erzeugung und Beteiligungsmanagement der Wien Energie GmbH, sowie Karin Mottl, Geschäftsführerin des Energieparks Bruck/Leitha, sprachen über ihre jeweiligen Wege in die Führungsetage, über Forderung und Förderung, Stolpersteine und Bewältigungsstrategien, Disziplin sowie ein klares Ziel vor Augen.

Ihr Appell an die Zuhörerinnen: Trauen Sie sich eine Führungsposition zu und zeigen Sie Ihre Bereitschaft dazu deutlich auf. Ihre Schilderungen wirkten anregend und motivierten die eine oder andere Besucherin, auch selbst den Weg durch die viel zitierte „Gläserne Decke“ zu finden.

Die Diskussionen über Gestaltungsmöglichkeiten der beruflichen Laufbahn gingen anschließend beim geselligen Ausklang weiter. Die Teilnehmerinnen – unter ihnen weibliche Führungskräfte, Expertinnen, Professorinnen, Studentinnen sowie Personalistinnen – tauschten eigene Erfahrungen aus und nutzten die Gelegenheit, diesmal weitere Kontakte auch außerhalb der Elektrotechnikbranche zu knüpfen, um künftige Synergien zu nutzen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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