Direkt zum Inhalt
Kommunen können bei der Straßenbeleuchtung mehr als zwei Drittel des Energieverbrauches sparen.

FEEI-Sparte Licht: Einsparpotenziale durch Energieeffizienzgesetz verständlich erklärt

13.02.2017

Beleuchtung ist ist ein signifikanter Faktor beim Energieverbrauch. Die FEEI-Sparte Licht weist auf noch ungenutzte Einsparpotential hin.

Auch im Büro lässt sich durch die richtige Wahl der Beleuchtung 45 Prozent der Energie sparen

Um die wichtigsten Informationen zum Energieeffizienzgesetz (EEffG) für den Technologiebereich Licht übersichtlich bereitzustellen, hat die Sparte Licht im Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) die relevanten Informationen aus dem Gesetz aufgearbeitet und zusammengestellt.

„Vor allem anhand zweier Visualisierungen ist die Energieeinsparung sehr deutlich erkenn- und nachvollziehbarbar“, so Rudi Koch, Sprecher der FEEI-Sparte Licht. Eine Grafik zeigt ein Beispiel in der Straßenbeleuchtung, eine zweite errechnet das Einsparpotenzial in Büroräumen. „Gerade im öffentlichen Raum sind durch den Einsatz von neuen Lichttechnologien wie LED oder smarten Steuerungen Energieeinsparungen bis zu 80 Prozent möglich, das schlägt sich also spürbar in den kommunalen Budgets nieder“, erklärt Koch.

Mehr Fläche, höhere Einsparung

Grundsätzlich gilt: Je größer die beleuchtete Fläche, desto größer ist das Einsparpotenzial. Vor allem in Bürogebäuden, Nicht-Wohngebäuden und bei Straßenbeleuchtung liegt großes Energieeinsparpotenzial. Welche Maßnahmen für effiziente, moderne Leuchtensysteme genau möglich sind und welche Einsparungen sich aus konkreten Anwendungsbeispielen ergeben, ist besonders für Lichtplaner und Architekten wichtig, um Bauherren und Besitzern von Bestandsimmobilien den Bedarf am Austausch der Beleuchtungstechnik greifbar zu zeigen. Auch für Kommunen sind die möglichen Energieeinsparungen für Straßenbeleuchtungen deutlich erkennbar. Als Beispiel werden die 10 Lichtpunkte entlang einer Hauptstraße einer kleinen Gemeinde genannt, die mit energieeffizienten LED-Lampen ausgestattet werden. Über Nacht soll die Beleuchtung durchgehend angeschalten sein. Bei einer jährlichen Brenndauer von 4.100 Stunden kann die Leistung von 70 Watt auf 22 Watt reduziert werden. Die alten Leuchten verbrauchen 2.870 kWh Energie, die neuen Leuchten verbrauchen nur noch 902 kWh im Jahr.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Neben zwölf anderen Ländern wurde Österreich als „Innovation Champion“ ausgezeichnet
Aktuelles
11.01.2018

Österreich schnitt in der Studie der CTA besonders in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Breitband-Infrastruktur, sowie Rahmenbedingungen für selbstfahrende Fahrzeuge gut ab.

Kai Hillebrand wird neuer Chef bei Panasonic für die DACH+NL-Region
Branche
11.01.2018

Ex-Samsung Manager Kai Hillebrandt löst Christian Sokcevic ab

Das Design Center in Linz wird Veranstaltungsort der Fachhandelstage 2018
Branche
10.01.2018

Gute Nachrichten für die Branche: Im Herbst kommenden Jahr soll es auch für den österreichischen Fachhandel wieder eine Branchemesse geben. Veranstaltungsort ist Linz.

2024 werden selbstfahrende Taxis in Städten unterwegs sein, sagt Renault-Chef Ghosn auf der CES.
E-Mobility
10.01.2018

Bereits 2024 soll es Robotertaxis geben, sagt Renault Chef Ghosn auf der CES. Ford stellt eine Plattform vor, welche die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer und die Infrastruktur der Städte ...

Mit 1. Jänner übernahm Christian Schimkowitsch die Geschäftsführung der Elektra Bregenz AG
Branche
10.01.2018

Seit 1. Jänner 2018 hat die Elektra Bregenz AG einen neuen CEO. Der langjährige Sales Director Christian Schimkowitsch folgt Kürşat Coşkun als Geschäftsführer nach

Werbung