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v.li.: FEEI-Präsident Wolfgang Hesoun, „Alt-FEEI-Präsidentin" Brigitte Ederer, FEEI-Geschäftsführer Lothar Roitner

FEEI mit positiver Bilanz: Produktionsschub in der Elektronikindustrie

02.07.2019

Die Elektro- und Elektronikindustrie ist weiterhin der zweitgrößte Industriezweig in Österreich: Die Gesamtproduktion betrug im vergangenen Jahr 18,83 Milliarden Euro und damit ein Plus von 8,4 Prozent, geht aus den Zahlen des FEEI hervor.

Der Umsatz legt um 3,2 Prozent auf 21,5 Milliarden Euro zu. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich leicht um drei Prozent. In den vergangenen fünf Jahren stieg somit die Zahl der Arbeitnehmer um mehr als zehn Prozent an. „Ich denke, die Industrie wird sich nicht keine Sorgen um die Zukunft machen müssen, wenn sie genügend Fachpersonal hat“, sagte Brigitte Ederer, die eigentlich bereits am 1. Juli ihre Pension antrat, aber im Zuge der Pressekonferenz an ihren Nachfolger Wolfgang Hesoun (siehe Video unten) übergab.

Die größte Sparte 2018 war nach wie vor jene der elektronischen Bauelemente, die eine Zuwachsrate von 15,9 Prozent im Vergleich zum Jahr davor verzeichnete. Gleich dahinter rangiert der Bereich „sonstige elektrische Ausrüstungen" - eine "nicht ganz glückliche Bezeichnung", wie FEEI-Geschäftsführer Lothar Roitner angab. Dazu zählt beispielsweise die Automatisierung. Diese Sparte erfuhr ein Plus von 19,7 Prozent.

Stabile Exportquote

Nahezu unverändert gestaltete sich die Exportquote: Sie stieg leicht und blieb mit 83,2 Prozent auf einem hohen Niveau. Die Exporte in den EU-Raum, der mit 64,3 Prozent Anteil an den Gesamtausfuhren der wichtigste Exportmarkt für österreichische Elektrotechnik- und Elektronikprodukte ist, sind im Jahr 2018 um 6,6 Prozent gestiegen. Ungebrochen stark war das Konjunkturwachstum im asiatischen Raum. Die Exporte nach China stiegen im Jahr 2018 um 13,2 Prozent. Der Anteil der Elektro- und Elektronikindustrie an den Gesamtausfuhren Österreichs belief sich 2018 mit 11,7 Prozent auf mehr als ein Zehntel.

Aktuelle Geschäftslage

„Das Geschäftsjahr 2019 ist für die österreichische Elektro- und Elektronikindustrie positiv gestartet, zeigt sich aber verhaltener als in den letzten Jahren. Sowohl der abgesetzte Produktionswert mit einem Plus von 2,5 Prozent als auch die Beschäftigtenzahlen mit einem Zuwachs zu Jahresbeginn von 3,1 Prozent zeigen erneut einen Aufwärtstrend“, sagte FEEI-Geschäftsführer Lothar Roitner.

Neues Logo und Webseite

Die Übergabe an den neuen Obmann hat der FEEI auch zum Anlass genommen den eigenen Kommunikationsauftritt zu erneuern. „Der FEEI vertritt die mit Abstand innovativste und – aus unserer Sicht – spannendste Branche Österreichs. Um dieser auch in unserem eigenen Auftritt gerecht zu werden, haben wir unser Logo und Webauftritt weiterentwickelt“, so Lothar Roitner. Dabei widerspiegelt das Logo nicht nur die „Leiterplatten“, der Elektro- und Elektronikindustrie, sondern auch das FEEI Netzwerk, welches mittlerweile aus 26 Partnerorganisationen besteht. 

 

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