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FEEI für Bestbieterprinzip

13.12.2016

Der FEEI fordert das Bestbieterprinzip bei öffentlichen Vergaben: Nicht nur die Zahl der Qualitätskriterien, sondern auch deren Gewichtung gegenüber dem Preis sei essenziell für echte Bestbietervergaben.

FEEI-Geschäftsführer Lothar Roitner: „Für Beschaffer in Österreich gibt es noch genügend Handlungsspielraum.“

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) fordert ein Umdenken bei der öffentlichen Vergabe in Österreich und eine breitere Anwendung von „echten“ Bestbietervergaben.

Dazu FEEI-Geschäftsführer Lothar Roitner: „Es ist begrüßenswert, dass zum Beispiel die Asfinag im Straßenbaubereich weitere Qualitätskriterien in ihre Ausschreibungen aufnehmen wird. Jedoch ist nicht nur die Zahl der sogenannten Nicht-Preis-Kriterien entscheidend, sondern auch deren Gewichtung gegenüber dem Preis.“

Roitner weiter: „Das Bestbieterprinzip ist daher noch lange nicht vollausgeschöpft. Die öffentliche Hand – so auch die Asfinag – soll verstärkt echte Bestbietervergaben anwenden und dabei Qualität und Innovation noch stärker berücksichtigen, um lokale Wertschöpfung zu erzielen.“ Für Beschaffer gebe es in Österreich „noch genügend Handlungsspielraum.“ Gerade für Unternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie, die rund 80 Prozent ihrer Produktion exportieren, sind Projekte am Heimmarkt entscheidend. Roitner abschließend: „Der öffentlichen Hand, die jährlich rund 35,2 Milliarden Euro oder elf Prozent des BIP ausschreibt, kommt damit eine wichtige Rolle als Impulsgeber für Innovationen und Wertschöpfung zu.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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