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FEEI: Erfreuliche Entwicklung im Elektronik-Konsumgütermarkt

19.10.2016

Die Nachfrage nach elektronischen Geräten im Konsumgütermarkt ist in Österreich im ersten Halbjahr 2016 weiter gewachsen. Die Umsätze in den Bereichen Hausgeräte und Elektro-Kleingeräte belaufen sich auf 570,8 Millionen Euro. Umsatzstärkstes Segment ist die Weiße Ware mit 360,44 Mio. Euro (+ 2,5 %).

Laut FEEI belief sich der Hausgeräte-Umsatz im 1. Halbjahr 2016 auf 360,44 Mio. Euro (+ 2,5 %), Elektrokleingeräte verzeichneten einen Umsatz von 210,35 Mio. Euro (+ 8,8 %).

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) meldet, dass der Elektronik-Konsumgütermarkt im 1. Halbjahr 2016 gewachsen ist. Dazu Manfred Müllner, stellvertretender Geschäftsführer im FEEI: „Die Umsätze in den Bereichen Hausgeräte und Elektro-Kleingeräte belaufen sich in den Monaten Jänner bis Juni dieses Jahres auf 570,8 Millionen Euro.“

Die Weiße Ware ist mit einem Volumen von 360,44 Mio. Euro das umsatzstärkste Segment. Das Wachstum beläuft sich im ersten Halbjahr auf ein leichtes Plus von 2,5 Prozent. Alfred Janovsky, Sprecher des Forum Hausgeräte, fasst zusammen: „Waschmaschinen (21 %), Kühlgeräte (20 %) und Geschirrspüler (16 %) sind umsatzmäßig die wichtigsten Produktgruppen bei Hausgeräten.“

Fast alle Produktgruppen verzeichneten Zuwächse, insbesondere Dunstabzugshauben (plus acht %), Kochflächen (plus acht %) und Weinkühler (plus neun Prozent).

Janovsky: „Die großen Trends bei den großen Hausgeräten sind Energieeffizienz und die Vernetzung der Geräte. Die Automation zieht jetzt auch in die Küche ein. Produkte wie Kochfelder und Dunstabzugshauben werden intelligent und kommunizieren miteinander. Nicht nur Funktionalität und Design, sondern auch Energieeffizienz bei Kühlgeräten, Waschmaschinen, Trocknern und Geschirrspülern sind derzeit wichtige Umsatzbringer.“

Alle wichtigen Produktgruppen des Segments Elektrokleingeräte – allen voran Espressomaschinen, Staubsauger, elektrische Zahnbürsten und Herrenrasierer – waren in den ersten sechs Monaten stark nachgefragt. Über alle 31 Produktgruppen kumuliert sich das Umsatzplus auf 8,8 %, insgesamt beläuft sich das Umsatzvolumen auf 210,35 Mio. Euro. Dazu Peter Pollak, Sprecher des Elektrokleingeräte Forums: „Nach den starken Umsatzsteigerungen in den vergangenen Jahren konnten die Hersteller von Kleingeräten auch in diesem Jahr wieder deutlich zulegen.“

Die größten Produktgruppen Espressomaschinen und Staubsauger sind gemeinsam für knapp die Hälfte des gesamten Umsatzes verantwortlich und verzeichneten ein Plus von sieben bzw. zwölf Prozent. Ausschlaggebend ist ein Boom bei Akkusaugern, Küchengeräten sowie Beautyprodukten. Speziell bei Standmixern ist ein Plus von 58 %, bei Frittiergeräten ein Plus von 14 % zu beobachten, wenngleich auf niedrigerem Umsatzvolumen. Körperpflegegeräte (allen voran Bartschneider, Laser-Enthaarungsgeräte und Lockenstäbe) haben im Vergleichszeitraum über acht Prozent zugelegt.

Bei den Elektrokleingeräten prägen vor allem zwei Trends den österreichischen Markt: die Vernetzung der Geräte und das wachsende Gesundheitsbewusstsein. Elektrische Zahnbürsten, Kaffeevollautomaten und Multicooker können über Smartphones oder Tablets gesteuert werden. Das wachsende Gesundheitsbewusstsein spiegelt sich nicht nur im Ernährungsverhalten wider, sondern auch in der steigenden Nachfrage nach entsprechenden Geräten.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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