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Fachkommentar Weidmüller: Wie wichtig ist Überspannungsschutz für die Datenübertragung?

27.02.2012

„Oft wird nicht bedacht, dass auch Datensignale vor Überspannung geschützt werden müssen. Bei keinem oder unzureichendem Schutz können immense Schäden und Folgeschäden an der IT-Infrastruktur bzw. für das Unternehmen eintreten, die sehr teuer kommen können“ Josef Kranawetter, Geschäftsführer Weidmüller GmbH.

In unseren Breiten sind Stromausfälle recht selten. Häufiger sind jedoch Leitungsschwankungen, die durch atmosphärische Überspannungen hervorgerufen werden. Diese können unter Umständen gravierende Spannungsspitzen im Stromnetz erzeugen. Schlecht oder nicht abgesicherte Netzwerkteilnehmer können das als Grund für einen Absturz verwenden und Datenausfälle verursachen oder selbst beschädigt werden.

Sowohl im Office-Bereich aber auch in der Produktion bedeuten solche Stillstände einen enormen Verlust an Zeit und natürlich an wirtschaftlichem Erfolg. Abgesehen vom materiellen Schaden der an der IT-Infrastruktur entsteht. Vor allem in Unternehmen, in denen die Office-Welt mit der Produktion sehr eng vernetzt ist, sind entsprechende Überspannungs-Schutzmaßnahmen notwendig und sinnvoll. Der Datenaustausch erfolgt grundsätzlich in Zweidraht-, Vierdraht- und Koaxialtechnik.

Diese Leitungen nehmen die Überspannung auf und übertragen sie an den Netzteilnehmer oder das Endgerät weiter. Dafür bieten Hersteller wie Weidmüller unterschiedliche Schutzmodule im Zwischenstecker-, Tragschienen-, Klemmen- oder Aluminiumgehäuse für Anwendungen in den Bereichen, RS232/422/485, Feldbussysteme, Netzwerke basierend auf Ethernet oder Koaxial an.

Fachkommetar von Weidmüller GF Josef Kranawetter aus Elektrojournal 9/2011.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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