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Expert reitet in Ungarn ein und will außerdem keine „Buying Group“ mehr sein …

12.09.2013

Für Dieter Mathys war’s die erste IFA als Managing Director von Expert International – und er machte bei seiner Premiere gleich reinen Tisch: „Expert sollte nicht mehr länger als Buying Group (Einkaufsverbund, Anm. d. Red.) auftreten.“ Eh klar, Mathys‘ Aussage ist freilich nur sinnbildlich zu verstehen, seine Intentionen hinter diesem Satz machen aber durchaus Sinn.

Nur ums gleich nochmals klarzustellen: an der grundsätzlichen Struktur von Expert als Gemeinschaft wird sich nichts ändern, worum es Mathys mit dieser Aussage wirklich ging, lieferte der Neo-International-Chef in seiner Erklärung hintennach.

 

„80 Prozent unserer Zeit verbringen wir damit, über Geschäfts- oder Einkaufsbedingungen nachzudenken oder zu verhandeln. Und nur die restlichen 20 Prozent unserer Zeit, kümmern wir uns dann um den Verkauf. Das muss künftig anders werden“, so Mathys, der sich in diesem Punkt übrigens gerne als „Träumer“ bezeichnet. „Stattdessen sollten wir 80 Prozent unserer Zeit darüber nachdenken, wie wir den Markt vergrößern oder beispielsweise mehr Zubehör verkaufen können, um hier nur zwei Beispiele zu nennen. Die restlichen 20 Prozent sind dann für Geschäfts- und Einkaufsbedingungen mehr als ausreichend.“

 

„Immerhin geht’s bei uns ums Verkaufen. Darum sollten wir Expert von der besten ,Buying Group‘ zur besten ,Selling and servicing Group‘ machen“, fordert der Expert International-Chef.

 

Ungarn tritt der Expert-Familie bei

 

Zuvor gibt’s aber noch eine geografische Erweiterung Richtung Osten. Die Bravotechgroup aus Ungarn wird mit 1. Jänner 2014 der Expert-Gruppe beitreten. Alle deren 185 Ladengeschäfte werden dann Expert-gebrandet sein. Die Bravotechgroup kann heuer bereits auf ein starkes Wachstum und eine sehr solide Marktposition verweisen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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