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Expansions-Flut der Filialisten: Saturn, Conrad, DiTech & Media Markt eröffnen in Wien

18.10.2012

Saturn, Conrad, DiTech und Media Markt: Im Herbst sprießen die Elektro-Filialisten wie die Schwammerl aus dem Wiener Boden. Ob der Markt in der Hauptstadt genügend Potenzial hergibt, wird die Zukunft zeigen. Die Meinungen sind gespalten. Der Platz in der Hauptstadt wird jedenfalls für die Branche sehr, sehr eng.

Heute, Donnerstag, eröffnete das G3 Shopping Resort in Gerasdorf bei Wien mit dem neuen Saturn. Und das war erst der Anfang eines wahren Eröffnungs-Reigens in der Hauptstadt. So öffnen am 29. Oktober in Wien 15 der neue Conrad-Flagship Store am Meiselmarkt und der Saturn in Wien Auhof ihre Pforten. Nur einen Tag später, am 30. Oktober, möchte DiTech einen weiteren Standort in Wien aufmachen, genauergesagt in Wien Mitte als Shop-in-Shop in einem Thalia-Store.

 

Davon höchstes einen Steinwurf entfernt, im neuen Einkaufszentrum des Bahnhofs Wien Mitte, kämpft in Kürze auch Media Markt um die Gunst der Verbraucher. Elektrojournal berichtete. Ein erster Teil des Einkaufscenters wird am 8. November eröffnet. Dem Vernehmen nach, wird’s am 8. November auch für den neuen Media Markt Landstraße soweit sein. Im Frühjahr 2013 soll dann das gesamte Center die Pforten öffnen.

 

"Wie soll sich das ausgehen?"

 

Mit Landstraße, Gerasdorf und Wien Auhof eröffnet Media-Saturn somit drei neue Standorte im Raum Wien. Die neuen Großflächen-Märkte werden sich gegenseitig und mit den klassischen Elektrofachhändlern in der Nähe matchen. Saturn Gerasdorf wird es zudem mit dem Elektro-Stammhaus von Haas zu tun bekommen, das sich ja in unmittelbarer Nähe befindet. Der Kärntner Fachhändler Hannes Majdic stellte im Elektrojournal 7/8 die Elferfrage: „Nehmen wir mal an, jeder dieser drei Standorte muss mindestens 20 Millionen Euro Umsatz machen, um zu bestehen – eher noch mehr. Woher soll das kommen, in einem Markt, der schon derart besetzt ist? Ich kann ja auch nicht sagen, ich gehe mit einer weiteren Majdic-Filiale in die andere Stadthälfte Klagenfurts und mache dort genauso viel Umsatz, obwohl die Zahl der Klagenfurter nicht zunimmt.“ 

DiTech-Gesellschafterin Aleksandra Izdebska sieht zumindest für die eigenen IT-Produkte noch Potenzial. "Entweder man geht es ganz oder gar nicht an. Der Markt in Österreich hat nach wie vor Platz für einen Ausbau unserer Angebote", wird sie von der Nachrichtenagentur pressetext zitiert. Bis 2015 peilt DiTech einen Jahresumsatz von 200 Millionen Euro an. Ob’s klappt, wird sich weisen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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