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Ex-Chef Schumacher verklagt Zumtobel

09.05.2018

Ulrich Schumacher, ehemals Vorstandschef beim Leuchtenhersteller Zumtobel, zieht gegen seinen früheren Arbeitgeber vor Gericht.

Ulrich Schumacher will eine finanzielle Entschädigung für seine Ablösung

Schumacher hatte Zumtobel im Februar verlassen müssen. Wie die „Neue Vorarlberger Tageszeitung“ berichtet, fordert er in einem Zivilprozess eine finanzielle Entschädigung für seine Ablösung. Gestritten wird unter anderem darüber, ob die Zerrüttung des Verhältnisses mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden von Zumtobel für die Abberufung Schumachers durch den Aufsichtsrat ausgereicht hat.

Weiters führte der Anwalt des beklagten Konzerns beim Prozessauftakt am Dienstag noch drei weitere Gründe für die Ablöse Schumachers an: die Beleuchtung seiner privaten Großgarage in Deutschland auf Unternehmenskosten, verrechnete Flugkosten sowie rund 20 ohne Genehmigung des Aufsichtsrats abgeschlossene Geschäftsverträge.

Laut der Tageszeitung meint der Anwalt des Klägers, dass keine der Gründe die Abberufung und anschließende Entlassung seines Mandaten rechtfertige. Schuhmacher hat 34 Zeugen angeboten, die beklagte Partei zehn. Der Streitwert des Prozess wurde angehoben: nun geht es um 500.000 Euro.

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