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Eurostat: Nur jede 4. Firma macht Onlinewerbung

16.12.2016

Während rund drei Viertel der in der Europäischen Union (EU) angesiedelten Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten im Jahr 2016 über eine Webseite verfügten und nahezu die Hälfte soziale Medien nutzte, machte lediglich ein Viertel (25 %) von Onlinewerbung Gebrauch.

In vielen EU-Ländern gehören Unternehmens-Webseiten zum Standard – Malta hingegen ist Vorreiter bei der Internet-Werbung.

Laut Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Union, wurde Internetwerbung im Jahr 2016 von lediglich jedem vierten Unternehmen getätigt.

Führend sind in der EU Malta (46 %), Schweden (42 %), Dänemark (40 %), Irland, Litauen und Finnland (je 33 %), während Rumänien (12 %), Portugal (15 %), Frankreich und Italien (je 18 %) sowie Bulgarien und Ungarn (je 19 %) abgeschlagen sind. Österreich liegt bei 27 %, Deutschland bei 28 % - der EU-Schnitt ist, wie gesagt, 25 Prozent.

Kontextbezogene Werbung (basierend auf den Inhalten der von den Internetnutzern aufgerufenen Webseiten), die von mehr als drei Vierteln (78 %) der im Internet werbenden Unternehmen in der EU eingesetzt wird, war die bei Weitem beliebteste Art der gezielten Internetwerbung. Danach folgten mit 30 % Geotargeting (basierend auf geografischem Standort des Nutzers) und mit 27 % verhaltensbezogene Werbung (basierend auf letzten Browsing-Aktivitäten des Nutzers unter Verwendung von Cookies), während 35 % der Unternehmen in der EU angaben, auf andere Methoden gezielter Werbung zurückzugreifen.

Die Eurostat-Statistik lässt sich hier herunterladen: http://ec.europa.eu/eurostat/documents/2995521/7772216/9-14122016-BP-DE.pdf/735aa6c9-4ca4-4e22-a303-d5970d65d3a2

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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