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Es darf wieder getrauert werden: Trauermarsch rund um den Black Friday-Wahnsinn

21.10.2019

Elektrojournal-Gastautor Roman Kmenta wird heuer bereits zum zweiten Mal Wirtschaftlichkeit, Qualität und Wert zu Grabe tragen, um so auf den „Rabattwahnsinn“ rund um Black Friday & Co aufmerksam zu machen. Zu diesem Thema läuft derzeit auch eine Umfrage unter Händlern und Konsumenten.

Sein Trauermarsch im Vorjahr hat für gehörigen Wirbel gesorgt. Heuer wird Roman Kmenta die Wirtschaft erneut in den Sarg legen – symbolisch, versteht sich. „Aktionstage tragen die Wirtschaft zu Grabe“, meint Kmenta und bezieht sich dabei vor allem auf die Rabattschlachten rund um den Black Friday, Cyber Monday oder wie sie sonst so alle heißen. Mit dabei wird auch wieder der Sarg sein, um der Message von mehr Wert und weniger Preisschleuderei einen zusätzlichen Hingucker zu verleihen. Es soll, so Kmenta, wieder ein so genannter „Walk of Value“ werden.   

Auch Trauermarsch in Köln geplant

Gestartet wird der Trauermarsch am 28. November um 14 Uhr auf der Mariahilfer Straße – beginnend beim Christian-Broda-Platz bis hin zur Ecke Rahlgasse/Gänsemädchenbrunnen. Einen Tag später (29. November) geht’s dann übrigens in Köln weiter – immerhin ist der Black Friday ja auch international. Gestartet wird dort ebenfalls um 14 Uhr in der Maybachstraße. Der Trauerzug führt dann über den Kölner Ring bis zur Luxemburgerstraße.

Ziel der beiden Aktionen ist es, den Handel und die Menschen wachzurütteln. Aggressive Preisaktionen, so Kmenta, können immer nur zu Lasten von Qualität, Service und Wirtschaftlichkeit funktionieren. Womit schlussendlich also nicht nur der Handel, sondern auch die Konsumenten draufzahlen würden.

Umfrage: Bitte um Teilnahme

Der Black Friday ist übrigens auch Thema einer Umfrage, die der Handelsexperte derzeit unter Händlern und Konsumenten durchführt. Kmenta bittet daher jeden, sich dafür fünf Minuten Zeit zu nehmen, um die Studie zu unterstützen. Alle Antworten sind selbstverständlich anonym. Hier kommen Sie zur Umfrage!

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