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Eröffnung in Wien: Reddy Küchen kommt nach Österreich

13.02.2014
MHK

Feierlich eröffnete Reddy Küchen den ersten Standort in Österreich. Mit viel Werbung soll die hierzulande (noch) unbekannte Marke gepusht und den etablierten Großflächen ein Schnippchen geschlagen werden. Der Standort in Wien wird übrigens nicht der einzige in Rot-Weiß-Rot bleiben.

Vor 20 Jahren gründete der MHK die Fanchise-Schiene Reddy Küchen. In Deutschland, Spanien, Belgien und in den Niederlanden gibt‘s inzwischen Standorte. Für Österreich hieß es bislang „Bitte warten“. Zumindest bis gestern. In Wien, genauer gesagt in der Meidlinger Altmannsdorfer Straße, wurde das erste rot-weiß-rote Reddy Haus feierlich eröffnet. In dem 400 Quadratmeter großen Geschäft werden 26 Küchen präsentiert.

 

Inhaber von Reddy Wien ist Markus Nahodil, ein Branchenkenner. Der 38-Jährige war lange Jahre sowohl in der Küchenindustrie als auch im Handel tätig. „Seit acht Jahren träume ich davon, mich selbstständig zu machen“, sagt er. Nun hat er sich über den MHK diesen Wunsch erfüllt. „Mit Reddy steht mir ein ausgereiftes und europaweit bewährtes Konzept mit einem starken Partner zur Seite.“

 

„Viel Werbung“

 

Die Marke ist Reddy in Österreich  kaum bekannt. Dessen ist sich Frank Schütz, Geschäftsführer von Reddy International, bewusst. Deshalb will die Gruppe jetzt mal ordentlich in diverse Werbekanäle buttern. Außerdem wird’s auf der Wohnen & Interieur einen Reddy-Stand geben. Und diverse POS-Materialien stehen sowieso zur Verfügung. „Die Marke steht aber vorerst im Hintergrund“, sagt Schütz. Mit Preis, Service und Kunden-Betreuung soll Reddy punkten.

 

Durchschnittsverkaufspreis: 8.000 Euro

 

Dass das gelingt, davon ist Ernst Tanzler, Neo-Geschäftführer von MHK Österreich, überzeugt. Reddy habe am österreichischen Küchenmarkt die besten Erfolgsaussichten. „Reddy Küchen ist klar positioniert und setzt auf ein erstklassiges Preis-Leistungsverhältnis.“ Angesiedelt sind die Reddy Küchenstudios im mittleren Preissegment, ein Bereich der wachsen soll. Der geplante Durchschnittsverkaufspreis pro Reddy-Küche liegt bei etwa 8.000 Euro. Zum Vergleich: Der MHK verkauft seine Küche um durchschnittlich 14.266 Euro.

 
Bis zu 30 Reddy-Standorte in Österreich

In das frisch eröffneten Küchenstudio wurden 350.000 Euro investiert. Das Team besteht zu Beginn aus drei Personen - inklusive Chef. Geht’s nach MHK-Vorstand Daniel Schmid, soll dieser Standort nicht der einzige in Österreich bleiben. Allein Wien biete Potenzial für fünf Reddy Häuser, wie er zu Elektrojournal Online sagt. In ganz Österreich könne er sich sogar 20 bis 30 vorstellen. Zur Stunde wird auch schon mit einem neuen Interessenten in Österreich verhandelt. Genaues dazu will er aber noch nicht verraten.     

 

Reddy fährt bei den Küchen eine klare Eigenmarken-Strategie, nicht so bei den Geräten. Insofern verwundert es nicht, dass unter anderem auch Siemens Geschäftsleiter Erich Scheithauer und Electrolux Geschäftsführer Alfred Janovsky zur Eröffnung kamen. Genauso wie Fußballlegende Toni Polster.  

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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