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Erfolgsbeispiele von PV Austria

31.07.2017

Der österreichische Photovoltaikverband PV Austria hat eine neue Broschüre veröffentlicht. Darin stellt er Praxisbeispiele von Eigenverbrauchsanlagen in ganz Österreich vor. Sie soll Anregungen zur Weiterentwicklung solcher Anlagenkonzepte bieten.

Best-Practice-Beispiele österreichischer Unternehmen, die Photovoltaik nutzen, finden sich in dieser Gratisbroschüre.

Die österreichische Photovoltaikbranche wird durch die Novellierung des Ökostromgesetzes ab 2018 einen kräftigen Anreiz bekommen. Davon gehen die Branchenvertreter von PV Austria aus. Vor allem weil jetzt die Förderung an die Realität angepasst wurde.

Stand bis vor drei Jahren die Einspeisung des selbst erzeugten Stroms in das öffentliche Netz im Vordergrund, so haben sich durch die aktuelle Tarifstruktur (die Eigennutzung ist lukrativer als der Zukauf) die Parameter der Sonnenstromproduktion völlig verändert. Eigenverbrauch geht nun vor Netzeinspeisung. Denn fließt der Strom ins Netz, bekommt der Anlagenbetreiber eine wenig lukrative Einspeisevergütung. Diese ist inzwischen niedriger als der Preis, den er für den Strom bezahlen muss, wenn er ihn aus dem Netz vom Versorger geliefert bekommt.

Der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) hat dazu aufgerufen, aktuelle und originelle Beispiele mit hohen PV-Eigenverbräuchen einzusenden. Das Ergebnis findet sich in der aktuellen Broschüre „Future Loading – Sonnenstrom optimal nutzen“.

Es stand nicht die technische Perfektion im Vordergrund, sondern die Originalität. Die besten Beispiele aus fünf Kategorien (öffentliches Gebäude, Einfamilienhaus und Mehrparteienhaus, Land- und forstwirtschaftlicher Betrieb, Unternehmen) werden gesammelt in der Broschüre präsentiert. Das Heft soll Nachahmern und Weiterentwicklern Anregungen bringen.

Ein Exemplar der Broschüre „Future Loading – Sonnenstrom optimal nutzen“ ist kostenlos zu beziehen unter www.pvaustria.at/infobestellung.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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