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Österreichische Händler bestätigen ein starkes erstes Einkaufs-Wochenende 2017.

Erfolgreicher Start ins Weihnachtsgeschäft

06.12.2017

Handelsverband und WIFO prognostizieren Mehrumsatz von 1,3 Mrd. netto (+4 Prozent gegenüber dem Vorjahr).

Nach den Sondereinkaufstagen im November, an denen bevorzugt Schnäppchenjäger, aber auch jedes achte österreichische Christkind gekauft haben, hat sich am ersten echten Weihnachtswochenende die optimistische Prognose des Handelsverbandes bestätigt: Die heimischen Händler berichten von sehr guten Geschäften, insbesondere Spielzeuge, Kosmetik und Bekleidung wurden stark nachgefragt.

Am stärksten profitierten am Wochenende wetterbedingt Shoppingcenter sowie Top-Einkaufsstraßen in den Ballungszentren.

Neben den großen Handelsunternehmen dürfen sich heuer auch kleinere und mittelgroße Händler (KMU) über einen erfolgreichen Start ins Weihnachtsgeschäft 2017 freuen. Dazu Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes: „Die gute Konjunktur in Verbindung mit einer soliden Arbeitsmarktentwicklung zeigt Wirkung. Unsere Prognose eines Dezember-Mehrumsatzes von 1,7 Mrd. Euro brutto scheint sich zu bestätigen.“

Norbert Scheele, Country Manager C&A: „Erfreulicherweise haben die Österreicher am Wochenende nicht nur geschaut, sondern auch gekauft. Das gilt übrigens nicht nur für unsere Top-Lagen in Wien, sondern auch für die Landeshauptstädte in allen Bundesländern.“

Auch Hartlauer-Firmenchef Robert Hartlauer ist zufrieden: „Das Weihnachtsgeschäft ist gut angelaufen, wir können mit dem ersten Einkaufssamstag zufrieden sein. Der Schneefall hat unsere Weihnachtsaktion – die Hartlauer Schneewette – tatkräftig unterstützt. Abgerechnet wird bei uns im Handel aber mit 31.12. Bis dahin ist es für unser knapp 1.500 Personen starkes Hartlauer-Team noch ein weiter Weg.“

Laut einer von Handelsverband und Mindtake Research durchgeführten Händlerbefragung erwarten die österreichischen Händler im Dezember 2017 einen Mehrumsatz von mehr als 30 Prozent im Vergleich zu einem durchschnittlichen Monatsumsatz (Jänner bis November) bzw. von +12 Prozent im Vergleich zum Dezember des Vorjahres.

Stationäre Händler und auch Online-Shops rüsten sich jetzt für den großen Run, der noch bevorsteht: Rund die Hälfte der Konsumenten kaufen erst in den 14 Tagen vor Weihnachten ihre Geschenke und auch danach wird noch fleißig umgetauscht bzw. Gutscheine eingelöst.

Der Onlineanteil im Weihnachtsgeschäft liegt je nach Studie und Warengruppe zwischen 6 und 12 Prozent.

Otto/Unito-Chef Harald Gutschi: „Das erste Weihnachtswochenende bestätigt die Prognose des Handelsverbandes auch online, unsere Umsätze liegen fast 40 Prozent über jenen des Vorjahrs. Nach den Sondereinkaufstagen im November, wo wir im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent zulegen konnten, setzte sich die Kauflaune am vergangenen Wochenende ungebremst fort.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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