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Energiesparmeister: Im Rehau-Werk Neulengbach wird jede Menge heiße Luft produziert ...

10.02.2009

Dass diese Abluft gleich auch zur Beheizung sämtlicher Büros und zur Aufbereitung des sanitären Warmwassers genutzt wird, bringt dem niederösterreichischen Produktionswerk des weltweit tätigen Polymerverarbeiters nicht nur stolze 12.200 Euro an jährlichen Einsparungen (ca. 190.000 kWh) sondern auch eine Auszeichnung im Rahmen des "klima:aktiv"-Programms des Umweltministeriums.

Zusätzlich erspart sich Rehau übrigens noch einmal dieselbe Menge durch die zusätzliche Neuerrichtung der Heizanlage - ein neues Erdgas-Heizhaus direkt am Betriebsgelände.

Das Rehau Werk Neulengbach beschäftigt sich mit der Extrusion von Rohren für den Tiefbaubereich und von Profilen für industrielle Anwendungen vorwiegend im Möbel und Haushaltsgeräte-Sektor. Seit dem Vorjahr wird zudem ein neuer, im Werk entwickelter innovativer Werkstoff WPC (Wood Polymer Composites) - der zu ca. 60 % aus europäischen Hölzern aus nachhaltiger Forstwirtschaft und zu ca. 40 % aus umweltfreundlichem Kunststoff (PP) besteht - produziert, der als Premium Terrassensystem Relazzo am Markt erhältlich ist.

Rehau war eines der namhaften österreichischen Unternehmen, die im Rahmen der klima:aktiv-Tagung "Steigerung der Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe" im Museumsquartier in Wien für erfolgreiche Energieeffizienz- und Mobilitätsmaßnahmen ausgezeichnet wurden. In Summe konnten die ausgezeichneten Betriebe rund 65 Mio. kWh an Strom und Wärme und 16.000 Tonnen CO2 einsparen. Die Österreichische Energieagentur als Managerin des klima:aktiv-Programms "energieeffiziente Betriebe" und Veranstalterin der Tagung ist überzeugt, dass Effizienzmaßnahmen in Industrie und Gewerbe einen deutlichen Wettbewerbsvorteil bedeuten.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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