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Elektronik und Weiße möbeln Umsatz im Einzelmöbelhandel auf

24.09.2010

Der österreichische Möbelhandel hat Grund zum Jubeln: Zum 6. Mal in Folge konnte man ein Umsatzplus erzielen; im Jahr 2009 waren es wieder um 1,6 Prozent mehr als im Jahr davor. Allerdings werden die Umsätze deutlich mit Elektrowaren und weißer Ware sowie allerlei Kleinkram wie Vasen, Besteck und Spiegeln aufgefettet.

Der Möbeleinzelhandel hat sich besser entwickelt als erwartet. Zurückgegangen ist aber der Quadratmeterumsatz, der den Zenith vor über 10 Jahren überschritten hat. Die Flächenexpansion ist von 1999 auf 2009 um 9 Prozent gesunken und liegt derzeit bei 11,7 Prozent. Österreich ist mit beinahe 1600 Outlets im Gegensatz zu anderen Ländern recht dick im Möbelgeschäft vertreten.

Die befürchtete Zurückhaltung der Konsumenten für das Jahr 2009 blieb entgegen aller Erwartungen aus. Die Zuwächse seien vorwiegend auf den kooperierten und organisierten und weniger auf den filialisierten Möbeleinzelhandel zurückzuführen.

Elektronik und Weißware retten das Geschäft

Zunehmende Bedeutung kommt den Weißwaren und Elektrokleingeräten zu, die immer mehr einen Beitrag zum Umsatzanteil leisten. Waren es vor elf Jahren 19 Prozent, kann dieser Bereich nun 23 Prozent für sich verbuchen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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