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Da geht's lang. 1.909 Besucher fanden den Weg zu den Elektrofachhandelstagen 2018.

Elektrofachhandelstage 2018: So positiv war die Stimmung selten

26.09.2018

Nicht ganz 2.000 Fachbesucher ließen sich die Elektrofachhandelstage 2018 nicht entgehen. Diese Zahl lag durchaus im zu erwartenden Bereich. Überraschend war allerdings, wie zufrieden Aussteller und Besucher mit der Veranstaltung waren.

1.909 Fachbesucher wurden auf den Elektrofachhandelstagen 2018 gezählt. Damit waren es im heurigen Herbst praktisch gleich viele wie im Frühjahr 2017. Für Dietmar Eiden, Managing Director B2B-Messen bei Reed Exhibitions, ist dies ein Zeichen, „dass erfolgreiche Verlauf und das neue Konzept auch besucherseitig vollauf bestätigt“ wurde. Doch nicht die Besucherzahl ist sonderlich außergewöhnlich, sondern das durchgehend positive Bild, das dem Elektrojournal-Team in den zahlreichen Gesprächen vermittelt wurde. Praktisch alle Aussteller und (fast) alle Besucher, mit denen wir plauderten, zeigten sich mit der Messe zufrieden. Und das ist tatsächlich ungewöhnlich. Linz als Standort, die abgespeckte Konzeption der Messe und der Produktmix kamen offenbar bestens an.

Der Eindruck, den Ihr Branchen-Fachmagazin von der Messe bekam, deckt sich auch mit den Ergebnissen der vor Ort durchgeführten Befragung durch das market-Institut. 84,5 Prozent zeigten sich mit der Messe sehr zufrieden, gut neun von zehn Befragten (90,9 %) wollen die Elektrofachhandelstage weiterempfehlen. Ähnlich hoch waren auch die Zustimmungsraten in punkto Konzept, Termin, Standort Linz, Zwei-Tages-Dauer und Tagesfolge Freitag/Samstag.

„Überaus positiv bewertet wurden auch die Ausrichtung der Elektrofachhandelstage an der aktuellen Entwicklung, die qualitativ hochwertigen Präsentationen der Aussteller, der Innovationsgrad der Messe, die digitalen Tools von Reed Exhibitions sowie die Atmosphäre und Stimmung auf der Messe“, sagt Markus Reingrabner, projektverantwortlicher Category Manager bei Reed Exhibitions. Sieben von zehn Befragten (68,9%) gaben an, neue Produkte und Aussteller entdeckt zu haben. 37,7 Prozent nutzten die Messe zu Einkäufen und Bestellungen vor Ort, vier Fünftel (80,3%) sagten, zu einem späteren Zeitpunkt auf Basis des Messebesuchs ihre Dispositionen treffen zu wollen.

Was wollten die Besucher sehen?

Im Vordergrund des Interesses (Mehrfachnennungen möglich) der Fachbesucher standen große Haushaltsgeräte (76,4%), Unterhaltungselektronik (69,1%) und Elektrokleingeräte (67,3%), gefolgt von den Themen Hi-Fi/Audio (45,5%), SAT/Terrestrik/Kabel (41,8%), Telekommunikation (23,6%), Einkaufskooperation (21,8%), Computer und Software (17,3%), Licht (16,4%), Medien (15,5%), Sicherheit (14,5%) und Foto/Video (10,9%).

Stärkeres Zusammenwachsen von Handel und Installation

Drei von vier Befragten gehen davon aus, dass Elektrofachhandel und Elektroinstallationsbetriebe in Zukunft stärker zusammenwachsen werden. Nicht minder aufschlussreich ist, auf welche Faktoren und Kriterien die Betriebe in Zukunft setzen wollen (Mehrfachnennungen möglich). Absolut an der Spitze stehen Kundenservice/Wartung/Reparatur (81,8 %), gefolgt von Nachhaltigkeit (49,1 %), Energieeffizienz (34,5 %), Planung (29,1 %), Sicherheit (28,2 %), Onlinehandel (17,3 %), Haus- und Gebäudeautomation (16,4 %), Energieberatung (15,5 %) sowie Diversifikation und Sortimentserweiterung (10,9 %).

Stimmen zur Messe

Die Reaktionen der Aussteller fielen durch die Bank positiv bis begeistert aus. So sagte Julia Frank, Leitung Werbung & Marketing bei Electronic Partner (EP:): „Mit der Messe sind wir sehr zufrieden, die Frequenz war überwältigend. Mit Linz waren wir anfangs skeptisch, aber das Design Center in Linz hat sich als ideale Location für unsere Branche herausgestellt. Wir möchten nächstes Jahr sehr gerne wieder die Elektrofachhandelstage Linz mit demselben Konzept beschicken, wir sehen die diesjährige Edition als Aufschwung für die Branche.“

Ähnlich äußerte sich Expert-Geschäftsführer Alfred Kapfer: „Wir sind mit dem Verlauf der heurigen Messe ausgesprochen zufrieden. Ich bin der Überzeugung, dass dieses Format und auch die Größenordnung sehr positiv sind. Für uns ein sehr wichtiger Aspekt ist, dass aus allen Bereichen unserer Branche die wichtigsten Hersteller da sind, das heißt Unterhaltungselektronik genauso wie große und kleine Weißware. Das ist eine Messe wie sie für Österreich ideal ist.“

„Das kompakte Format der Messe ist bei unseren Händlern und unseren Industriepartnern sehr gut angekommen. Das unisono Feedback unserer Mitglieder ist: auf jeden Fall wiederholen! Auch der Zeitrahmen von zwei Tagen wurde als ausreichend empfunden“, resümierte Alexander Klaus, Vorstand von Red Zac.

Lukas Pelikan, National Sales Manager Consumer Business von Dyson, meinte: „Wir sind sehr zufrieden, die Frequenz an beiden Tagen war sehr gut und besser als erwartet.“

Martin Melzer, Geschäftsführer von Miele Österreich, sieht die Stärken von Messen als Ort der Begegnung und der Informationsvermittlung: „Auch und gerade im Zeitalter der Digitalisierung haben persönliche Begegnungen einen sehr hohen Wert. Daher unterstützt Miele das neue Konzept der Elektrofachhandelstage im Design-Center in Linz. Vor der wichtigsten Verkaufssaison des Jahres bekam der Fachhandel einerseits viele Informationen für den Erfolg in den nächsten Monaten und andererseits Impulse für die mittel- und langfristige Ausrichtung der Unternehmen. Miele war mit dem Verlauf der Messe erwartungsgemäß sehr zufrieden. Die Fachhändler haben durch ihre Beteiligung gezeigt, dass ein solches Messeformat zu diesem Termin in Österreich gewünscht ist. Miele konnte dem österreichischen Fachhandel zahlreiche Innovationen – wie die neuen Miele Premium-Waschmaschinen - sozusagen ‚frisch von der IFA‘ erfolgreich präsentieren.“

Vernetzung

Um vor Ort auf den Elektrofachhandelstagen eine noch bessere Vernetzung zwischen Aussteller und Besucher zu ermöglichen, stellte Veranstalter Reed Exhibitions erstmals eine App-Lösung namens Reed2Lead zur Verfügung. Im Zuge der Ticket-Registrierung des Besuchers wurde von der Person eine personalisierte digitale Visitenkarte erstellt. Die Aussteller konnten in der Folge die Besucherdaten an ihrem Stand scannen und speichern und auf diese Wiese die zukünftige Kontaktpflege einfacher gestalten. Reed hatte bei den Elektrofachhandelstagen ein Gewinnspiel unter den Reed2Lead teilnehmenden Firmen gestartet. Wer auf diese Weise bis Messeschluss die meisten Kontakte generiert hatte, wurde mit einer Flasche Champagner belohnt. Den Sieg trug die BSH-Gruppe davon.

Insgesamt präsentierten auf den Elektrofachhandelstagen 54 Aussteller und 128 vertretene Marken die Innovationen und neuen Trends zu den Themen Haushaltsgroßgeräte, Elektrokleingeräte, Gartengeräte und Werkzeuge, Computer und Software, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Elektro Hauswärme und Klimatechnik, Hi-Fi/Audio, Licht, Sicherheit, Medien, Foto/Video, Shop Ausstattungen, SAT/Terrestrik/Kabel sowie die Produkte und Leistungen der Einkaufskooperationen.

Einen ausführlichen Nachbericht lesen Sie natürlich in Ihrem Elektrojournal!

Autor/in:
Alexander Zechmeister
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