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EEI mit positiver Bilanz, aber Forderung nach mehr Engagement bei Energie-Effizienz

18.06.2007

Die abgesetzte Produktion belief sich auf 11,4 Mrd. Euro, das ist ein nominelles Plus von 12,7 Prozent. Starker Impulsgeber für das Wachstum waren erneut die Exporte, die gemessen am Umsatz um 17,1 Prozent ausgeweitet werden konnten. Durch die steigende Nachfrage am Investitionsgütersektor ist aber auch der Inlandsmarkt um 7,7 Prozent gewachsen.

Die hohe Kapazitätsauslastung spiegelt sich auch bei den Beschäftigten wider. Erstmals konnte die Branche wieder deutliche Zuwächse verbuchen, rund 3.000 zusätzliche Arbeitsplätze wurden geschaffen. Gegen Ende des Jahres betrug der Beschäftigtenstand 59.794 Personen, das bedeutet ein Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 5,7 Prozent.

"Wir sind über die positive Entwicklung sehr erfreut. Fast alle Sparten konnten Zuwächse verzeichnen. Die Branche hat erfolgreich gekämpft, um an das Produktionsniveau von 2000 anschließen zu können, und wir sind zuversichtlich, dass es auch in Zukunft weiter bergauf gehen wird", zieht FEEI-Obmann Albert Hochleitner zufrieden Bilanz.
Trotz der jetzt erfreulichen Entwicklung gibt Hochleitner zu bedenken, dass man auch realistisch bleiben müsse. Auch in Zukunft hänge der Branchenerfolg wesentlich davon ab, mit welchen Rahmenbedingungen die EEI, deren Erfolg zu 70 Prozent vom Export abhängig ist, konfrontiert sei.

Flexibilisierung der Entgeltgestaltung

Neben der Forcierung klassischer Standortfaktoren eines Hochlohnlandes wie Qualifikation, Know-how, Innovation und Kompetenz bemüht sich der FEEI seit Jahren darum, die Unternehmen durch die Gestaltung moderner arbeitsrechtlicher Rahmenbedingungen bei ihrem unternehmerischen Erfolg zu unterstützen. Diesbezüglich konnte im Rahmen der KV-Verhandlungen 2007 ein weiterer wichtiger Schritt gesetzt werden. Gemeinsam mit den Gewerkschaften einigte man sich auf die Einführung einer so genannten Einmalzahlungsoption .

"Mittlerweile stehen unseren Mitgliedern drei verschiedene Entlohnungsoptionen zur Verfügung: "klassische" KV-Erhöhung, Verteiloption und Einmalzahlungsoption. Je nach ihren Anforderungen und Bedürfnissen können sie die für sie adäquate Lösung frei wählen und umsetzen", erklärt Hochleitner und ergänzt, dass man mit der Einmalzahlungsoption einen wichtigen Beitrag zur Standortsicherung, zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und damit auch zur Wertschöpfung der Branche leiste.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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