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Dyson arbeitet an Elektro-Auto

27.09.2017

Nun also auch Dyson: Das E-Auto soll kostspielig und kein Sports Car werden.

Sir James Dyson ist bereit, Milliarden in die Entwicklung seines E-Autos zu stecken.

Der britische Erfinder Sir James Dyson hat laut The Guardian bekanntgegeben, ein Elektro-Auto zu bauen – dieses soll „radikal anders“ im Gegensatz zu aktuellen Modellen sein und im Jahr 2020 in den Verkauf gelangen.

Der Milliardär, der den Vakuum-Staubsauger erfand, erklärte, dass bereits seit dem Jahr 2015 mehr als 400 Ingenieure an diesem Projekt in der Forschungsstelle Wiltshire arbeiten würden – auch eine Zahl wurde genannt: das Projekt sei mit rund 2,5 Milliarden Pfund ausgestattet, das entspricht etwa 2,8 Mrd. Euro.

Dyson erklärte, dass er Pläne für das Elektro-Auto seit dem Jahr 1998 wälze – ein Sports Car sei jedenfalls nicht zu erwarten. Zwar sei derzeit noch kein Prototyp präsentabel, aber Dyson verkündete, dass der Elektro-Motor schon bereit stünde.

Was die Batterie betrifft: Zwei unterschiedliche Typen werden entwickelt, diese seien, so Dyson, bei weitem effizienter als jene in existierenden E-Autos. An Feststoff-Batterien werde schon länger gearbeitet – und Dyson habe keine Interesse, diese an andere Firmen zu verkaufen.

Wie das E-Auto aussehen wird? Dyson besänftigte Konsumenten, diese müssen sich noch etwas gedulden. Gleichzeitig warnte er aber auch, dass sein E-Auto „eher teuer“ sein werde, einen Preis nannte er nicht. Er legte aber nach: Dysons Luftreinigungstechnologie wird zum Einsatz kommen, um seine Fahrer zu schützen (nämlich vor den Abgasen des Autos vor dem Dyson-E-Car).

Zwar möchte Dyson sein Elektro-Auto als britisches Exportgut deklariert sehen – hergestellt wird es aller Voraussicht nach aber im Nahen Osten. Entscheidendes Kriterium, so Dyson, werde sein: „Wo wir die Batterie herstellen, wird auch das E-Auto produziert werden.“

Und weil er für sein Produkt einen großen Markt im Nahen Osten ortet – er wolle eben nahe an seinem Markt sein –, werde das E-Auto wahrscheinlich dort produziert werden.

Für die Entwicklung hingegen wird ein neues Gebäude auf dem Gelände eines ehemaligen Flugfelds in Hullavington – nahe dem Dyson-Hauptquartier in Malmesburg, Wiltshire – errichtet.

Und was die Automatisierung betrifft: Hier ist Dyson skeptisch – vom Konzept des autonomen Fahrens hält er nichts.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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