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Duracell spendet Batterien für Minensuchgeräte in Angola

07.03.2007

Warnschilder mit Totenköpfen zeigen es Besuchern und Einheimischen an: Angola ist neben Kambodscha das am dichtesten verminte Gebiet weltweit. Die viele tausend Quadratkilometer langen Todeszonen sind das Einsatzgebiet der Minenräumer der gemeinnützigen Stiftung "Menschen gegen Minen e. V.".

Ein Minenräumer untersucht täglich zehn bis 25 Quadratmeter Fläche. Mehr ist aufgrund der permanenten Konzentration, die der gefährliche Job verlangt, nicht zu schaffen. Bei dieser Ausdauerleistung werden die humanitären Helfer jetzt von den Duracell-Batterien unterstützt. Genau 25.920 Zellen der verschiedensten Größen konnten die aktiven Minensucher kürzlich in Angola in Empfang nehmen.

Dauerhafte Power für lebensrettende Technik

Um die lebensgefährlichen Minen zu räumen, sind neben starken Nerven verlässliche Instrumente und Geräte unverzichtbar. Ein Ausfall der Geräte, etwa durch das Versagen einer Batterie kann tödlich sein: "Aus gutem Grund verwenden wir ausschließlich die zuverlässigen Duracell-Batterien für unsere lebenswichtige und lebensrettende Technik", so Hendrik Ehlers, Vorstand der Stiftung Menschen gegen Minen e.V.. "Die Spende hilft vielen tausend Menschen in Angola dabei, wieder ohne Minenangst zu leben."

Bislang haben die Minensucher in Angola rund 1.800 Antipersonenminen, 400 Antipanzerminen und 30.500 Stück Munitionsreste zerstört. Das entspricht ungefähr vier Millionen Quadratmeter gesäubertem Land sowie mehr als 2.000 Kilometer wiedereröffneter minenfreier Verkehrswege.

Von klein bis groß - Duracell im Ausdauereinsatz

In erster Linie werden die gespendeten Duracell-Batterien in Minensuchgeräten beziehungsweise Metalldetektoren für Funktionsfähigkeit sorgen. Doch auch Messgeräte sowie medizinisches Gerät benötigen zuverlässige Energiespeicher. Von der kleinsten AAA- bis zur großen D-Zelle sorgen die Batteriespenden zudem für verlässlichen Empfang in GPS-Navigation, Mobilfunk- und Satellitenanlagen und versorgen Taschenlampen sowie Digitalkameras mit Energie.

Unter www.mgm.org finden sich weitere Informationen zur Arbeit der "Menschen gegen Minen e.V.". Die Website gibt auch zur bedrohlichen Situation in Afrika, insbesondere Angola, ausführlich Auskunft.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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