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Düstere Prognose für den Handel: Mehrheit rechnet mit weniger Jobs im Q3

15.06.2009

Im Handel steht der aktuelle Beschäftigungsausblick bei minus 13 Prozent. Das ist mehr als in jeder anderen Branche.

Wenig Optimismus im Handel. Der Netto-Beschäftigungsausblick* steht bei minus 13 Prozent. Zum Vergleich, zum Frühlingsquartal waren es plus 13 Prozent. Letztes Jahr war er um 19 Prozentpunkte höher.

Branchenübergreifend wollen 78 Prozent nichts am Personalstand ändern. Jeder Zehnte Personalist will Stellen neu besetzen, elf Prozent planen Kündigungen. Der Rest ist unschlüssig. Im zweiten Quartal planten nur sieben Prozent Kündigungen. Bereinigt um saisonale Schwankungen, ist der Beschäftigungsausblick um acht Prozent schlechter als im Vorjahr.

Wien und Kärnten sind Schlusslichter

In Oberösterreich (plus zwölf Prozent), Salzburg (plus ein Prozent) und in der Steiermark (plus drei Prozent) soll's laut Umfrage mehr Beschäftigte geben. Alle anderen Bundesländer weisen einen negativen Wert auf. Besonders dicke erwischt's Wien und Kärnten mit jeweils minus 13 Prozent.

Europaweit ist die Prognose für Norwegen, Polen, Schweden und Tschechien rosig. Alle anderen Werte sind negativ.

*Der Netto-Beschäftigungsausblick errechnet sich aus dem Prozentsatz der Unternehmen, der eine
Zunahme der Mitarbeiterzahl erwartet, abzüglich des Prozentsatzes, der eine Abnahme erwartet.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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