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Dreifacher Energieverbrauch von UE in nur zwei Jahrzehnten: IEA will gegensteuern

14.05.2009

Verdreifachen werde sich bis 2030 der Energiebedarf durch Unterhaltungselektronik und Bürogeräte. Die Experten-Studie ist ein klares Argument für stromsparende UE und für staatliche Stützungsmaßnahmen.

Steigt der Stromverbrauch ums Dreifache, wird die Stromrechnungen sehr, sehr hoch ausfallen. Allerdings werde es auch schwieriger, die Energiesicherheit zu verbessern und den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Will man diesem Szenario entgehen, muss man von stromfressender Unterhaltungselektronik auf effiziente Geräte umsatteln. Die IEA nimmt hier auch die Politik in die Pflicht. Laut der IEA-Studie "Gadgets and Gigawatts", gibt es bei elektronischen Stromfressern noch viel Einsparpotential besteht. Ihr Verbrauch könne bereits mehr als halbiert werden. Das würde den Verbrauchsanstieg auf weniger als ein Prozent pro Jahr bis 2030 begrenzen. Sinnvoll und notwendig ist hierbei auf jeden Fall eine staatliche Umtauschförderung, wie sie von Experten schon öfters verlangt wurde.

200 Milliarden Doller Mehrkosten

Elektronische UE-Geräte wie Handy oder Fernseher würden derzeit laut IEA 15 Prozent des Stromverbrauchs in Privathaushalten verursachen. Bis 2022 werde sich der Energiekonsum verdoppeln, bis 2030 verdreifachen. "Das würde sich auf den Stromrechnungen der Haushalte rund um den Globus mit 200 Milliarden US-Dollar niederschlagen", sagt IEA-Direktor Nobuo Tanaka. Zudem brauche man Kraftwerke, die den enormen, zusätzlichen Energieverbrauch decken könnten.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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