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Dolchstöße, tödliche Schlangengruben und ungeklärte Fragen: Elektrojournal 1-2/2013

06.02.2013

Es ist gelandet, das erste Elektrojournal des Jahres. Und mit ihm auch jede Menge Themen, die dem Fachhandel unter den sprichwörtlichen Fingernägeln brennen: völlig egal ob’s jetzt um die latente Bedrohung durch eine Festplattenabgabe oder um die - immer noch fehlende - Prüfstudie zur Elektroschrott-Verordnung geht, ohne die der EFH künftig zur Müllsammelstelle verkommt. Und über all dem schwebt der allgegenwärtige Online-Handel, dessen Auswirkungen sich künftig auch in der Mietpreisberechnung von Einkaufszentren niederschlagen werden.      

Vor allem wenn’s ums Thema Onlinehandel geht, blutet das Herz des Fachhändlers. Genau deswegen hat einer daraus keine Mördergrube gemacht, und sich den Frust gegenüber seinen Lieferanten von der Seele geschrieben. Frustrierend ist’s mitunter auch, wenn man sich ansieht, wie tief so mancher internationale Online-Händler in die Steuertrickkiste greift, um weitere (Preis-)Vorteile zu generieren.

Dass der stationäre Fachhandel da oft nicht mehr mithalten kann, ist traurige Realität. Warten auf ihn doch schon die nächsten Herausforderungen in Sachen Elektroaltgeräte-Verordnung – sofern die Ausnahmeregelung nicht rechtzeitig durchgeboxt wird. Ordentlich ausgeteilt wird derweilen auch im Kampf für bzw. gegen die Festplattenabgabe. Fix ist: bei den Konsumenten fällt die Urheberrechtsnovelle durch. So weit, so gut. Doch wie oft haben sich Politiker schon um die Wünsche des Wahlvolkes gekümmert.

Gekümmert hat sich die Elektrojournal-Redaktion dafür um jene Neuheiten, die entweder auf der CES (UE) oder auf der LivingKitchen (Hausgeräte) präsentiert wurden und – im Insta-Teil – beispielsweise um das Thema Elektrosmog und Fortbildung. Darüber könnte man etwa dann vortrefflich auf den anstehenden Power-Days diskutieren, immerhin ist in Salzburg so gut wie alles anzutreffen, was in der Insta-Branche Rang und Namen hat.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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