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DiTech setzt wieder Segel Richtung Expansion: Filiale in Horn/Waldviertel eröffnet

15.07.2011

Ein Jahr lang war’s eher ruhig um DiTech bzw. die massiven Expansionsbestrebungen des Computerhändlers – den Abschluss bildete im Juli 2010 bekanntlich die Filiale im Wiener Donauzentrum. Heute, ein Jahr später, nimmt man wieder an Fahrt auf: in Horn im Waldviertel wurde gestern der 17. Standort der Handelskette eröffnet.

„In den letzten 12 Monaten waren wir damit beschäftigt, unser Unternehmen zu stabilisieren, Strukturen aufzubauen, Prozesse zu optimieren. Man kann sagen, wir haben uns auf all das konzentriert, wofür man keine Zeit hat, wenn man alle sechs bis acht Wochen einen neuen Fachmarkt eröffnet. Ich kann nicht behaupten, wir hätten diese Arbeit bereits abgeschlossen - wir haben aber viele Fortschritte gemacht“, erklärt DiTech-Gründer und -Chef Damian Izdebski.

Dennoch habe man sich entschlossen, 2011 weitere Shops aus dem Boden zu stampfen. Unter anderem im Fachmarktzentrum Horn, einer Drehscheibe für 50.000 bis 70.000 Haushalte in einem Umkreis von bis zu 30 km. „Dementsprechend groß war der Ansturm auf unsere Eröffnungsangebote. Bereits in den ersten drei Stunden hatten wir fast 500 Kunden – und das bei strömendem Regen“, freut sich Izdebski.

Für den neuen Shop in Horn hat DiTech-Firmengründerin Aleksandra Izdebska fünf neue Mitarbeiter eingestellt. „Für den neuen Standort im Waldviertel haben wir in der Region nach Fachkräften gesucht, die unser Team von bereits rund 280 Mitarbeitern ergänzen. Es ist besonders erfreulich, im nördlichen Niederösterreich neue Mitarbeiter beschäftigen zu können, in einer Region, in der viele junge Menschen mangels Arbeitsplätzen vor Ort in die Ballungszentren abwandern müssen oder täglich fast 100 km pendeln", so Izdebska.

Das Ausland lockt

Für heuer sind noch zwei weitere Standorte in der Steiermark geplant. 2012 will man dann den Schritt ins Ausland wagen. Sein Auge hat der IT-Händler dabei auf Tschechien gelegt. Polen steht bei der Expansion (noch) nicht auf der Landkarte.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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