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Diese Bazooka rettet Leben: James Dyson Award geht nach Australien

07.10.2010

Samuel Adeloju aus Australien holt sich mit seinem Projekt Longreach den James Dyson Award 2010. Longreach ist eine Bazooka, die statt Raketen Auftriebshilfen abschießt und so unzählige Menschen vor dem Ertrinken retten kann.

Longreach, das aus einer Finalistenliste von 15 Projekten durch Erfinder James Dyson ausgewählt wurde, schießt eine Notauftriebshilfe bis zu 150 Meter in die See hinaus. Sie besteht aus wasserabweisendem Schaum, der sich erst beim Aufschlag auf dem Wasser schnell ausdehnt, für die Nacht ist sie mit Leuchtsignalen ausgerüstet. „Longreach ist eine intelligente Lösung für ein sehr reales Problem. Wenn es um die Rettung eines Menschenlebens geht, gibt es keinen wichtigeren Aspekt als die Funktionalität eines Produkts“, sagt James Dyson.

 

Der 24-jährige Samuel Adeloju aus Sydney ist Absolvent eines Industriedesignstudiums und darf sich nun über das Preisgeld von 10.000 Pfund (11.400 Euro) freuen. Der Universitätsfachbereich des Gewinners, die Technische Fakultät der University of New South Wales, erhält ebenfalls 10.000 Pfund. Samuel, die Zweit- und Drittplatzierten und auch alle nationalen Gewinner dürfen das Forschungs-, Design- und Entwicklungszentrum von Dyson besuchen und sich von Dyson-Ingenieuren über den Design-Prozess inspirieren lassen.

 

Idee während einer Militärübung

 

Samuel führt bereits Gespräche mit dem australischen flugärztlichen Such- und Rettungsdienst Surf Life Saving Australia and Westpac Rescue über die Massenproduktion seiner Erfindung. Die Idee für Longreach entstand übrigens während einer Militärübung, bei der Granaten und Leuchtsignale abgefeuert wurden.

 

Der zweite Platz geht an Kimberley Hoffman von der Academy of Art University. Ihr Meerwasserkessel nutzt natürliches Sonnenlicht zur Entsalzung von Wasser in Rettungsbooten, um Trinkwasser aufzubereiten.

 

Die Absolventen der Fachhochschule Nordwestschweiz, Lars Imhof und Marc Binder, haben den Reax für die Herz-/Lungen-Wiederbelebung entwickelt. Mit einem intelligenten Einsatz der Technologie des pneumatischen Muskels kann der Reax die gesamte Brust in regelmäßigen Intervallen zusammendrücken und erlaubt es dem Rettungsassistenten damit andere Aufgaben zu erfüllen. Der Reax erreicht Bronze.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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