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Dienstleistungsunternehmen im 1. Halbjahr: 1,1 Prozent Umsatzplus; Handelsumsätze mit 2,9 Prozent rückläufig

05.09.2013

Statistik Austria hat wieder berechnet: Im ersten Halbjahr haben die Dienstleister ein nominelles Umsatzplus von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingefahren. Der Handel hat hingegen ein Umsatzminus von 2,9 Prozent nominell und 3,8 Prozent real im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 erwirtschaftet.

"Beherbergung und Gastronomie" wiesen mit 3,1 Prozent das stärkste Wachstum auf. Der Bereich "Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen" ein Plus von 1,8 Prozent. Ein leichtes Plus von 0,9 Prozent bzw. 0,5 Prozent konnten die Wirtschaftsbereiche "Verkehr" sowie "Information und Kommunikation" erwirtschaften, während die freiberuflichen/technischen Dienstleistungen ein schwaches Minus von 0,2 Prozent hinnehmen mussten.

Großhandel: Stärkster Umsatzrückgang

Den stärksten Umsatzrückgang im Handel wies der Großhandel mit 4,7 Prozent nominell und 4,9 Prozent real auf. Auch der Kfz-Handel verzeichnete im ersten Halbjahr 2013 ein nominelles Umsatzminus von 3,7 Prozent, was ein Absatzminus von 4,8 Prozent ergibt. Das nominelle Umsatzplus von 0,8 Prozent im Einzelhandel ergibt preisbereinigt ein Minus von 1,2 Prozent.

Moderates Wachstum bei den Dienstleistern

Verzeichnete der Dienstleistungsbereich im ersten Quartal 2013 einen Zuwachs von 1,7 Prozent, war im zweiten Quartal 2013 nur noch ein leichtes Plus von 0,4 Prozent festzustellen. Da die Anzahl der Arbeitstage im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr gleich blieb, kann eine Umsatzeinbuße in der Verschiebung der Osterfeiertage begründet sein: Ostern fiel 2013 auf Ende März, 2012 hingegen in den April.

Stärkstes Umsatzplus: Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen

Das stärkste Umsatzplus hat im zweiten Quartal die Bereiche "Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen" mit 2,6 Prozent und "Beherbergung und Gastronomie" mit 1,3 erwirtschaftet. Der Umsatz bei den freiberuflichen/technischen Dienstleistungen ist konstant geblieben, während die Bereiche "Verkehr" sowie "Information und Kommunikation" leichte Verluste von 0,2 und 0,3 Prozent hinnehmen mussten.

Sowohl der Kfz-Handel als auch der Großhandel erlitten nominelle Umsatzeinbußen von 0,8 Prozent bzw. 3,2 Prozent, was beim Absatz ein Minus von 1,5 Prozent im Kfz-Handel und 3,3 Prozent im Großhandel ergibt.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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