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Die Zukunft des Verkäuferberufs? Ausbildung zum Multimedia-Berater fürs Wohnzimmer

07.12.2007

Die Idee dahinter: Der Berater kommt direkt zum Kunden, macht Schluss mit Kabelsalat, berät bei Neuanschaffungen - und verdient über eine Provision.

Blu-ray-Disc, MP3, CD- und HDD-Recorder, HDTV-Fernsehen, Internet-Telefonie, Multimedia Home Center, Smartphone etc. - die Menge elektronischer Produkte in den Wohnungen wird immer unübersichtlicher. Geht es darum, die verschiedenen Geräte zu einem funktionierenden Ganzen zu verbinden, sind die meisten Konsumenten hoffnungslos überfordert.

Abhilfe sollen neue Qualifikationen wie ein "Fachberater für digitale Medien und Unterhaltungselektronik" mit IHK-Zertifikat oder ein "Diploma Consultant for Digital Lifestyle" schaffen. Der "Multimedia-Berater fürs Wohnzimmer" kommt ins Haus, berät bei bevorstehenden Käufen und hilft bei der Integration von Geräten, Internet- und Mobilfunkdiensten. Der Service ist kostenlos, der Berater verdient erst, wenn der Verbraucher über ihn ein Gerät oder eine Dienstleistung bestellt.

Beratung darf kosten

Angeboten wird eine entsprechende Ausbildung nun von der Europäischen Akademie für angewandte Technologien (EAAT) mit Sitz in Frankfurt am Main, die auch Deutschland-Repräsentant für Technologie-Qualifizierungen der Euregio-Hochschule für moderne Wissenschaften ist.
Ob sich das neue Berufsbild durchsetzt, wird sich weisen. Zumal nichts dagegen spricht, dass ein mit dem notwendigen Know-how ausgestatteter EFH-Verkäufer die Beratungsfunktion übernimmt. Denn eines zeigt die Entwicklung ganz klar: Dienstleistung und Beratung sind notwendiger denn je - und sie dürfen auch etwas kosten…

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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