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Die V2 ist da! Nikons neue Systemkamera drückt gewaltig auf die Tube

24.10.2012

Nikon stellt die neue Systemkamera Nikon 1 V2 vor. Mit bis zu 15 Bildern pro Sekunde bei kontinuierlichem Autofokus drückt sie gewaltig aufs Tempo. Im Vergleich zur Vorgängerin hat die Kamera eine ganze Reihe an neuen Raffinessen an Bord. Auch ein Blitz ist integriert. Zielgruppe sind Männer über 35.

Männlich, 35 bis 64 Jahre alt, höheres Einkommen, Fokus auf Speed: Klingt wie das Such-Profil auf einer Single-Börse, ist aber in Wahrheit die Hauptzielgruppe der neuen Nikon 1 V2. Heute, Mittwoch, stellte Nikon seine nunmehr vierte Systemkamera mit Wechselobjektiv vor. In Europa ist Nikon in diesem jungen Segment Marktführer, auch in Österreich. Mit knapp über 3.000 verkauften Stück ist die Nikon 1 J1 hierzulande im erhobenen Zeitraum von Jänner bis August auch die meistverkaufte Systemkamera. Und man muss wahrlich kein Prophet sein, um zu wissen, dass sich die Sparte 2013 weiter gewaltig steigern wird, sicher ums Doppelte.

 

Tempo

 

Die neue Nikon 1 V2 wird im Verkaufsranking 2013 ganz vorne mitspielen. Und sie spielt verdammt schnell. Sie punktet mit Bildraten von 15 Bildern pro Sekunde bei kontinuierlichem Autofokus und von 60 Bildern pro Sekunde bei feststehendem Fokus. Diese Raten werden durch die brandneue Dual-Bildverarbeitungsengine EXPEED 3A ermöglicht. Denn die schafft nach Adam Riese bei einem 14,2-MP-Sensor starke 850 Megapixel pro Sekunde.

 

Reine Äußerlichkeiten

 

Äußerlich unterscheidet sich die kompakte V2 von ihrer Vorgänger sofort durch den ergonomischen  Griff. Auf den zweiten Blick erkennbar, ist der integrierte Blitz. Der fehlende Blitz war stets ein Kritikpunkt an der Vorgängerin. Über den Zubehöranschluss lässt sich aber natürlich auch der externe Blitz für Nikon 1 verwenden.  An Bord sind außerdem ein elektrischer Sucher, ein direkter Zugriff auf die Belichtungssteuerungsmodi PSAM und ein Knopf für die Video-Funktion. Übrigens können auch wieder Video- und Foto-Funktion parallel verwendet werden. Die Kamera kommt in Schwarz und in Weiß.

 

Neue Funktionen

 

Ebenfalls neu ist die Funktion „Live-Bildsteuerung“. Mit ihr können Änderungen an den Einstellungen des Livebildes in Echtzeit über den Sucher oder den Monitor vorgenommen werden: zum Beispiel schon vor dem Auslösen den Effekt der Bewegungsunschärfe beurteilen und durch Wahl der passenden Belichtungszeit steuern. Neu ist auch die Funktion Live-Zeitlupe. Sie spielt ein Video in Zeitlupe ab, aus dem ein Foto „herausgeschossen“ werden kann. Das sind Funktionen, die sich auf alle Fälle dafür eignen, im Verkaufsgespräch vorgeführt zu werden. Entsprechendes Zubehör und entsprechende Verkaufsunterstützung gibt's natürlich auch.

Hybrid-AF

An Bord der neuen Nikon 1 V2 ist außerdem das bereits bekannte Hybrid-AF-System. Der Autofokus mit Phasenerkennung reagiert äußerst flott und kann selbst schnellen Bewegungen folgen. Der Autofokus mit Kontrasterkennung erfasst auch bei schwachem Umgebungslicht feine Details. „Es gibt nur zwei Hersteller, die einen Hybrid-Autofokus produzieren können“, sagt Nikon Countrymanager Wolfgang Lutzky bei der heutigen Präsentation. Der Sensor schaltet motivabhängig zwischen den 73 Fokusmessfeldern mit Phasenerkennung und den 135 Fokusmessfeldern mit Kontrasterkennung um.

Apropos Bildsensor: Der geht, wie bereits erwähnt, mit 14,2 Megapixel zu Werke uns schafft eine ISO-Lichtempfindlichkeit von 160 bis 6.400. Das CX-Format und der verwendete CMOS-Bildsensor sollen laut Hersteller die optimale Balance zwischen Systemgröße, Geschwindigkeit, Lichtempfindlichkeit, Auflösung und Tiefenschärfe halten.

Die Kamera kommt in Schwarz und Weiß Ende November in den Handel und wird je nach Kit zum UVP von 899 oder 1079 Euro angeboten.

 

Neue Objektive für Systemkamera und Vollformat

 

Lutzky kündigte heute an, dass das 1 Nikkor Angebot  im Jahr 2013 durch die Einführung von drei neuen Objektiven erweitert wird. Derzeit in der Entwicklung befinden sich unter anderem ein Weitwinkel-Zoomobjektiv, ein kompaktes, leistungsstarkes 10-fach-Zoomobjektiv und ein lichtstarkes Porträt-Tele.

 

Bereits Ende November bringt Nikon ein neues Zoomobjektiv für das FX-Format (Vollformat) mit vielseitiger Brennweite von 70 bis 200 mm und konstanter Lichtstärke von 1:4. Der UVP liegt bei 1.379 Euro. Damit möchte Nikon nach der Einführung der D600 einen weiteren Schritt machen, der Hobbyfotografen Vollformat-Fotografie ermöglicht.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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