Direkt zum Inhalt

Die Russen kommen (früher): GLONASS lässt Galileo und GPS alt aussehen

14.10.2008

Dazu hat Regierungschef Wladimir Putin erst kürzlich 30 Mrd. Rubel (800 Mio. Euro) zusätzlich locker gemacht. "Wir haben die Europäer in dieser Hinsicht bereits überholt. Ich bin sicher, wir stellen unser Satellitennavigationssystem schneller als in Europa auf", so Putin gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti.

Ab 2009 soll das GLONASS-Netz fähig sein, die Navigation auf Russlands Territorium zu sichern. Ab 2010 ist es voraussichtlich weltweit einsatzbereit. Dem System gehören dann 24 Satelliten an. Die Entwickler versprechen, dass dieses Netz von seiner Präzision her das US-Navigationssystem GPS übertrifft.

Das Akronym GLONASS bedeutet Globalnaya Navigatsionnaya Sputnikovaya Sistema (übersetzt: Globales Navigations-Satelliten-System). Betrieben wird es vom russischen Verteidigungsministerium. GLONASS ähnelt in Aufbau und Funktionsweise dem US-amerikanischen GPS. Die Satelliten der GLONASS-Konstellation tragen den Namen Uragan.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Multimedia
17.06.2009

Statt der anvisierten 3,4 Mrd. Euro soll sich das Prestige-Projekt mit mindestens 4,5 Mrd. zu Buche schlagen. Evert Dudok, Chef der EADS-Tochter Astrium, hat diesen Betrag nun anlässlich der ...

Consumerelectronic
09.06.2009

Wer auf www.herold.at die Adresse einer Firma oder Privatperson sucht, hat ab sofort die Möglichkeit, die Information als Zielpunkt auf ein Garmin ...

Multimedia
08.04.2008

Nach der noch ausstehenden Billigung durch das Europäische Parlament könne die Galileo-Durchführungsverordnung in den nächsten Wochen in Kraft treten. Bis 2013 soll der Galileo-Aufbau ...

Werbung