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Die quellblauen Briefe kommen: Quelle spült die ersten Mitarbeiter hinaus

23.09.2009

Die große Flut blieb noch aus. Derweilen muss rund ein Viertel der insgesamt 3.100 Betroffenen den Hut nehmen.

Jörg Nerlich, der Insolvenzverwalter von Primondo versuche so weit wie möglich die Kündigung persönlich mitzuteilen, wie Sprecher Thomas Schulz erklärte. Nur wenn es keine andere Möglichkeit gibt, schicke man den blauen Brief per Post.

Allein in Bayern wackeln rund 1.700 Stellen. Jeder Vierte Quelle-Mitarbeiter könne mit 1. Oktober in eine Beschäftigungsgesellschaft wechseln. Für den Rest reiche die Konkursmasse nicht. Man hoffe aber, eine Lösung zu finden, heißt es seitens Schulz, wie verschiedene deutsche Medien berichten. Alle Kündigungen seien zudem auf soziale Gesichtspunkte geprüft worden.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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