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Die Niederlande machen den Anfang: Klassisches Telefonnetz wird 2010 abgedreht

05.02.2007

Im Gespräch mit dem Magazin "Wirtschaftswoche" sagte KPN-Festnetzchef Eelco Blok, dass künftig nur jene Unternehmen im Wettbewerb bestehen werden, die eine größtmögliche Bandbreite von der Internet-Telefonie bis zum Fernsehen anbieten.

An die Stelle des klassischen Telefonnetzes soll demnach ein Netz treten, das nur noch IP-Übertragungstechniken (Internetprotokoll) nutzt und deshalb auch "All-IP-Netz" heißt.
Von dem neuen Glasfasernetz, in das KPN eine bis 1,5 Mrd. Euro investiert, verspricht sich Blok eine deutlich bessere Kostenstruktur. "Das neue Netz braucht weniger Techniker. Bis 2010 wollen wir 8.000 Arbeitsplätze abbauen. Das sind 50 Prozent unserer Festnetz-Mitarbeiter."

Das neue Hochgeschwindigkeitsnetz will KPN im Gegensatz zur Deutschen Telekom sofort auch für die Konkurrenz öffnen. "Es ist doch im Interesse aller, das neue Netz sofort für die Konkurrenz zu öffnen. Auf faire Rahmenbedingungen haben wir uns längst mit der holländischen Regulierungsbehörde verständigt. Alternative Festnetzgesellschaften dürfen das neue Netz sofort mitbenutzen. Damit liegen wir auf einer Linie mit der EU-Kommission."

Die Telekom hingegen streitet derzeit mit der EU über ihre Forderung, das eigene VDSL-Netz in den ersten Jahren exklusiv nutzen zu können.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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