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Die Küche darf wieder etwas kosten – positive Kennzahlen im abgelaufenen Jahr

11.04.2008

Sowohl Nachfrage als auch Preise stiegen und pushten den Umsatz so auf knapp 300 Mio. Euro. Aufgrund steigender Kosten, die nicht zur Gänze weitergegeben werden konnten, sind die Erträge dennoch in Bedrängnis.

Das abgelaufene Wirtschaftsjahr zeigt erfreuliche Eckdaten für den heimischen Küchenmöbel-Markt: Nachfrage plus zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr, Durchschnittspreise plus fünf Prozent. Das daraus resultierende Umsatzwachstum von 7,1 Prozent ist das stärkste seit 2003. Treiber hinter der positiven Entwicklung sind der Wohnungsneubau, der Boom bei Zu- und Umbauten (insbesondere auf dem Sekundärmarkt) sowie steigende Realeinkommen in den oberen Einkommensschichten.

Die Preiserhöhung ist im Wesentlichen auf steigende Preise bei Vormaterialien und höhere Löhne zurückzuführen, repräsentiert aber nur einen Teil der tatsächlichen Kostensteigerungen. "Falls die Differenz nicht durch eine höhere Produktivität abgefangen werden konnte, ist trotz steigender Nachfrage mit sinkenden Erträgen zu rechnen", meinen die Marktforscher. Für die kommenden beiden Jahre gehen diese nur von moderaten Preisanpassungen von durchschnittlich 1,5 Jahr pro Jahr aus.

Ikea entdeckt Lack als Kunden-Fetisch

Das Marktwachstum ist nicht zuletzt auf die starke Nachfrage nach Lackküchen zurückzuführen, die vor allem von Ikea angeheizt wird. Die Schweden haben den Marktanteil in der Produktgruppe auf nahezu 50 Prozent hochgeschraubt. Dazu Andreas Kreutzer, Geschäftsführer von Kreutzer Fischer & Partner: "Den Mitbewerbern in der Großfläche fehlt es am wettbewerbsfähigen Produkt. Selbst die preisgünstigsten Modelle von Nobilia oder Gorenje sind um gut 150 Euro pro Schrank teurer und sprechen daher eine andere Zielgruppe an." Mit 163.000 verkauften Schränken zeichnen Lackküchen bereits für zehn Prozent der Gesamtnachfrage verantwortlich.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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