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Deutschland: Baumärkte treiben Billig-Welle auf die Spitze – mit rechtlichem Nachspiel

11.04.2007

Kein Wunder, dass sich Obi - mit Erfolg - um eine Unterlassungsklage bemühte. Offenbar reicht es heutzutage nicht mehr aus, mit dem "Bestpreis" zu winken, um sich als "billiger Jakob" zu etablieren.

Die umsatzstärkste deutsche Baumarkt-Kette Obi hat eine Unterlassungsklage gegen Praktiker erwirkt. Nach Ansicht des Unternehmens hat sich die Behauptung, dass Praktiker "118 Mal günstiger als Obi" sei, als irreführend und nachweislich falsch herausgestellt. Eine Unterlassungserklärung wurde seitens der Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG bereits unterschrieben. Praktiker hatte mit dieser Aussage in einem Flyer geworben, der an Haushalte verteilt und in Zeitungen eingelegt wurde.

In Deutschland nimmt Praktiker die Preisführerschaft für sich in Anspruch. In jüngster Zeit hat man sich dabei vor allem durch vergleichende Werbung hervorgetan. Erst kürzlich hat das Unternehmen angekündigt, den 2006 deutlich gestiegenen Jahresüberschuss unter anderem dazu einsetzen zu wollen, "den Markt aufmischen".

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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