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Deutscher Küchenmöbel-Markt geht in die Knie: Umsätze um über 15 Prozent eingebrochen

18.06.2009

Die brutalen Rückgänge betreffen den Auslandsmarkt mit 11,8 Prozent und Deutschland mit 17,4 Prozent. Allein im April sind die Umsätze um mehr als ein Fünftel nach unten gerasselt.

"Aktuell bestätigen die vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Werte im Auslandsgeschäft die Entwicklung, die bereits im letzten Quartal 2008 sichtbar wurde und von einem starken Einbruch in wichtigen Kernmärkten des Exports an Küchenmöbeln gekennzeichnet war. Negativ ist, dass sich jetzt auch der Inlandsmarkt rückläufig entwickelt. In den ersten vier Monaten lag der Rückgang der Umsätze im Inlandsgeschäft sogar höher als im Auslandsgeschäft", sagt Lucas Heumann, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK).

Der Experte ist sich sicher, dass immer weniger in der Branche konsumiert wird. Die Abwrackprämie bei Autos würde die stets positiven Statistiken der GfK verfälschen. Tatsächlich dürfte der Konsum im zweiten Halbjahr noch weiter abnehmen und so die Situation verschärfen. >>>

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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